Programm:
Freedom is our Religion
Vorfilm zur Theaterperformance
15:00 Uhr
Der Aufschub (Von Jean-Paul Sartre)
Theaterperformance
16:30 Uhr
Freedom is our Religion
Deutschland 2025
Ein Film von Inka Thunecke und Mathias Richter
in Kooperation mit Aliaksei Palujan
Was wissen wir über die Ukraine? Wie blickt der Westen auf dieses Land, das nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 unabhängig wurde? Welche Perspektive hat der Osten? Die Osteuropahistorikerin Inka Thunecke und der Journalist Mathias Richter haben Menschen aus Ost- und Westeuropa interviewt und mit ihnen über die jüngsten Ereignisse in der ukrainischen Geschichte gesprochen. Im Zentrum stehen deren Erinnerungen an die Orangene Revolution im Herbst 2002, die Proteste auf dem Euromaidan zum Jahreswechsel 2013/14, die russische Okkupation der Halbinsel Krim 2014, die Minsker Abkommen von 2014 und 2015, die Massenproteste im Nachbarland Belarus 2020/21 und Putins Überfall am 24. Februar 2022.
Freedom is our Religion versucht den Dialog zwischen Ost und West. Was wissen wir über die Ukraine? Stimmen aus Italien und Frankreich, Polen und Georgien, Russland und den USA – und von Menschen aus der Ukraine mitten im Krieg.
Der Aufschub (Von Jean-Paul Sartre)
Wann kommt der Krieg? 1938 – sieben Tage vor dem Münchener Abkommen. Frankreich wartet auf den ersten Schuss. Der Philosoph Jean-Paul Sartre hat in seinem Roman „Der Aufschub“ die Stimmung zwischen Mobilisierung, Kriegsangst und pazifistischem Widerstand in Frankreich beschrieben, während mit Hitler verhandelt wird, um den drohenden Krieg doch noch zu verhindern. Der Preis für den Frieden: Das zur Tschechoslowakei gehörende Gebiete der Sudentendeutschen geht an Hitler. Ein Frieden, der die große Katastrophe des Zweiten Weltkrieges nur um wenige Monate aufschob.
München 1938 – Minsk 2014/15: Sieben Jahre nach dem Minsker Abkommen überfällt Putin die Ukraine. Und wie geht es weiter? Die Menschen in Deutschland sind zwischen Kriegsangst und Solidarität mit der Ukraine hin und hergerissen. Sartres Roman ist hochaktuell. Die Phronesis Diskurswerkstatt bringt ihn in Auszügen als Lesung auf die Bühne. Eine literarische Performance unter der Regie von Johanna Schall mit Marlen Ulonska und Johannes Quester in den Hauptrollen.
Version und Regie: Johanna Schall
Mit: Marlen Ulonska, Johannes Quester
Gefördert aus Mitteln des Brandenburger Finanzausgleichsgesetzes
Teilen auf
Neuen Kommentar hinzufügen