Preußen besaß die Lady Di des 19. Jahrhunderts: Luise. Schön, mutig, elegant, natürlich – eine Traumfrau, die viel zu früh starb. Liebesheirat mit Friedrich Wilhelm III., Bilderbuchehe, zehn Kinder. Und das vorbildliche Paar führte auch noch guten Sitten ein.
An Luise lässt sich exemplarisch zeigen, wie auf der Schwelle zur Moderne erstmalig eine Mythenbildung politisch stilisiert und instrumentalisiert wird. Mit dem allgegenwärtigen „Luisenkult“ wird erst im Zuge des Zweiten Weltkrieges gebrochen. Aber noch heute gilt „Alle lieben Luise.“
Vortrag von Dr. Mario Bogisch, KunstBotschafter.
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