„Sechs Weihnachten“ in der Filmreihe Zeitschnitt

Zeitschnitt 2022: Utopie und Diktatur. Die 50er Jahre im Osten

Filmreihe

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"Sechs Weihnachten" in der Filmreihe Zeitschnitt
© Juliane und Eberhard Geick

Zeitschnitt 2022: Utopie und Diktatur. Die 50er Jahre im Osten

Filmreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und dem Filmmuseum Potsdam

Der Film berichtet vom Schicksal 38 Jugendlicher, die im Oktober 1945 als angebliche Mitglieder der SS-Untergrundorganisation „Werwolf“ denunziert und von der sowjetischen Besatzungsmacht inhaftiert wurden. Vier Überlebende berichten über ihre Vergangenheit, beschreiben Folter und Rechtsbeugungen, denen sie ausgesetzt waren. Ein düsteres Kapitel deutsch-deutscher Geschichte, das zu Zeiten der DDR totgeschwiegen wurde. „Die Sensibilität, die die Filmemacherin bei den Interviews beweist, wirkt sich wohltuend auf den gesamten Film aus: Nirgends eine der ebenso wohlfeilen wie fatalen Gleichsetzungen von NS-Regime und Stalinismus, nirgends die pauschale Verdammung ‚des Russen‘ oder ‚der Kommunisten‘.“ (TAZ, 15.3.1995)

D 1994, 110 min, Dokumentarfilm

Empfehlung des Filmdienstes: sehenswert ab 16 Jahren
R: Juliane Geick, K: Eberhard Geick
In Anwesenheit von Juliane und Eberhard Geick.

Eintritt 3 Euro

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln statt

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