Bis Mitte 2028 sollen alle Kommunen in Deutschland eine Wärmeplanung vorlegen. Die 79 Großstädte haben diesen Schritt bereits getan, erste Analysen liegen vor. Gleichzeitig befindet sich über die Hälfte aller Kommunen noch im Prozess oder hat noch gar nicht begonnen. Das gilt besonders für kleine Städte und Gemeinden, für die die kommunale Wärmeplanung ein wichtiges strategisches Instrument zum lokalen Wissensaufbau über die Energie- und Wärmewende ist. Gleichzeitig haben sich die Ausgangsbedingungen besonders für die Wärmewende auf Bundesebene durch das Gebäudemodernisierungsgesetz verschlechtert.
Das Online-Seminar richtet den Blick auf die Umsetzungsphase der kommunalen Wärmeplanung. Es bringt Kommunen, die bereits erste Umsetzungserfahrungen gesammelt haben, mit jenen zusammen, die sich erst in der Planungsphase befinden oder die in die konkrete Umsetzung einsteigen. Ziel der Veranstaltung ist es, typische Umsetzungshemmnisse zu identifizieren, systematisch einzuordnen und gemeinsam Lösungsansätze zu diskutieren. Anhand von Beispielen aus der Praxis werden unterschiedliche Wege der Umsetzung aufgezeigt und auf ihre Übertragbarkeit auf andere kommunale Kontexte hin reflektiert.
Der Onlinekurs richtet sich an Kommunalpolitiker*innen, Kommunalverwaltungen, Klimaschutzbeauftragte in Kommunen, energiewirtschaftliche Akteure, Planungs- und Ingenieurbüros sowie an klimapolitisch Aktive in Initiativen und Verbänden. Bringen Sie gerne Ihre Fragen und Erfahrungen mit.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Input:
- Sarah Ortner, Angelika Paar, Fachbereichsleiterinnen Energie, ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH
Moderation: Sabine Drewes, Referentin Kommunalpolitik und Stadtentwicklung, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
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