Wir kennen alle diese Situationen, sei es im öffentlichen Raum, bei der ehrenamtlichen Tätigkeit, auf der Arbeit oder privat, wir möchten in einer Diskussion unsere Meinung vertreten oder gegen bestimmte Aussagen argumentieren, sagen aber nichts, weil wir uns unsicher fühlen oder die richtigen Worte fehlen.
Doch in Diskussionen gut argumentieren oder in herausfordernden Situationen intervenieren lässt sich üben. Gerade wenn es um polarisierende politische Themen geht, begegnen uns rechte und diskriminierende Aussagen, bei manchen unbewusst, bei anderen bewusst geäußert. Das sind Aussagen, die teils gut "verpackt" daherkommen und sich teils nicht gleich durchschauen lassen. In rechten Argumentationen werden aber oft gleiche Taktiken und Muster genutzt, die man durchschauen kann.
Daher klären wir in unserem Seminar zunächst die Frage: Was sind diskriminierende oder rechte Aussagen und wie erkenne ich diese? Und wenn es diskriminierend ist - interveniere ich oder nicht? Was brauche ich, um Hürden zu überwinden, mich zu äußern, und was sind hilfreiche Strategien für die Argumentation?
Anhand konkreter Beispiele entwickelt die Dozentin Anna-Maria Wild gemeinsam mit den Teilnehmenden Strategien zu Umgang und Gegenrede bei rechten und diskriminierenden Sprüchen. Mit neuen Impulsen und praxisnahen Beispielen gehen wir gut vorbereitet kommende Situationen und machen den Transfer in unsere eigene Arbeits- und Lebenswelt und natürlich unser Ehrenamt. Die Anmeldung erfolgt über die Volkshochschule Cottbus: https://vhskurse.cottbus.de/index.html.
Dieser Kurs wird gefördert durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung. Eine Veranstaltung im Rahmen der Themenwoche "Die Zärtlichkeit der Demokratie der AG Politische Bildung Cottbus.
Wo
Gladhouse Cottbus
Wann
Dienstag, 30.09.2025, 10-15:30 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos.
Teilen auf
Neuen Kommentar hinzufügen