Wenn antisemitische Inhalte heute online viral gehen, dann verbreiten sie sich häufig über Codes und Emojis.
Der Vortrag veranschaulicht, wie sich diese Dynamiken auf TikTok zeigen. Grundlage ist die Studie des Online Magazins Machine Against the Rage, die 20.000 TikTok Beiträge aus dem Frühjahr 2026 analysiert hat.
Im Zentrum stehen die Fragen, in welchen relevanten Formen sich Antisemitismus auf TikTok artikuliert und über welche Trends, Erscheinungsformen und Formate er sich verbreitet. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Ambivalenz der Kommunikation. Viele Inhalte lassen unterschiedliche Deutungen zu und werden ganz gezielt an der Grenze zwischen derbem Humor und offenem Ressentiment platziert.
Wyn Brodersen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena. In seiner Arbeit untersucht er den Einfluss digitaler Interaktionsdynamiken des Online-Magazins Machine Against the Rage.
Ein Angebot der Fachstelle Antisemitismus Brandenburg (FAB) und der Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus Mecklenburg-Vorpommern (DIA.MV).
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