Viele Studien – aber ein sehr ähnliches Ergebnis: Einsamkeit ist kein Einzelphänomen, sondern betrifft unsere Gesellschaft als Ganzes, jenseits von Gruppenzugehörigkeit und Herkunft. Fast jede vierte Person in Deutschland ist von Einsamkeit betroffen, unter jungen Menschen liegt der Anteil tendenziell noch höher.
Dabei ist Einsamkeit nicht nur ein gesellschaftliches, sondern auch ein demokratisches Problem, denn je weniger sich Menschen mit ihrem Umfeld verbunden fühlen, desto niedriger auch ihr Zuspruch zur Demokratie. Politisch ist es also allerhöchste Zeit, das Thema ernst zu nehmen.
Im Rahmen unserer Online-Veranstaltung schauen wir zunächst über Hamburgs Grenzen hinaus: Was passiert in anderen Bundesländern? Welche (kommunalen) Ansätze und Strategien gibt es im Umgang mit Einsamkeit? Und wie erfolgreich sind sie?
Unsere Gäste geben Einblick, wie Bedarfe erkannt und analysiert werden können, welche Strategien oder Aktionspläne daraus abgeleitet wurden und wie sich Zivilgesellschaft im Allgemeinen und lokale Akteur*innen im Besonderen einbinden lassen.
Im Anschluss an die Inputs gibt es Raum für Fragen, Austausch und gemeinsames Lernen. Ziel ist es, praktische Impulse für die Entwicklung eigener (kommunaler) Strategien gegen Einsamkeit mitzunehmen.
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