Zwangsvereinigung oder "... es bleibt uns ja nischt Walter Ulbricht"

Theateraufführung

-

Titelbild Zwangsvereinigung oder „… es bleibt uns ja nischt Walter Ulbricht“
© theater neunundachtzig gGmbH

Unter Walter Ulbricht … bleibt uns ja nischt anderes übrig, als mit den Lebensverhältnissen in diesem maroden Arbeiter- und Bauernstaat so gut wie möglich durchzukommen. Das war der tiefere Sinn des Stoßseufzers, der im Volksmund umherging, um dem Mangel und den Mängeln des SED-Regimes zumindest noch so etwas wie eine witzige Seite abzugewinnen.

Wir stellen die Frage: Gab es wirklich im April 1946 „nischt anderes“, gab es keine Alternative zu der Unterwerfung
unter das Diktat Stalins und die „Machtübernahme“ durch seinen Vasallen Walter Ulbricht? Damals schienen doch die Lehren aus der unheilvollen Geschichte des Nationalsozialismus in eine ganz andere Richtung zu deuten: Antifaschismus, Demokratie und individuelle Freiheit sollten die Basis einer zukünftigen Gesellschaftsordnung sein — im Osten wie im Westen. Dafür gab es nach dem Kriegsende genügend Lippenbekenntnisse — und teilweise auch aufrichtige und ernsthafte Vorstöße. Nicht nur auf Seiten der Sozialdemokraten, sondern auch in Kreisen der Kommunisten.

Aber die Rechnung war ohne den Wirt gemacht. Die SBZ war der von der Sowjetunion besetzte Teil Deutschlands — und der Wille der KPD wurde durch die Besatzungsadministration umgesetzt — konsequent und allzu oft auch gewalttätig.

Das Theaterstück erzählt die Geschichte, wie es dazu gekommen ist, dass die Deutsche Demokratische Republik kein demokratischer Staat geworden ist — und warum in diesem Land nicht nur die Sozialdemokratie bis 1989 aufgehört hat zu existieren.

Termine

Linktipps

Bewertung
Noch keine Bewertungen vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen

Eingeschränktes HTML

  • Erlaubte HTML-Tags: <a href hreflang> <em> <strong> <cite> <blockquote cite> <code> <ul type> <ol start type> <li> <dl> <dt> <dd> <h2 id> <h3 id> <h4 id> <h5 id> <h6 id>
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
CAPTCHA
Bild-CAPTCHA
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.