Kompromisse sind ein grundlegender Bestandteil der Demokratie. Dennoch werden sie nicht selten als Verrat an der eigenen Überzeugung, Prinzipienlosigkeit oder auch als Beleg für mangelnde Führungsstärke betrachtet.
Wie kommt das und welche Folgen hat das? Gemeinsam mit der Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach sprechen wir darüber, was Kompromisse sind, welche Rolle sie in der Demokratie spielen und wie es gegenwärtig um die Kompromissfähigkeit steht. Zudem diskutieren wir, welche Auswirkungen es hat, wenn Kompromisse verunglimpft werden und wie man dem begegnen kann.
Gast: Dr. Julia Reuschenbach, Politikwissenschaftlerin und Senior Lecturer für Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg
Wir übertragen die Veranstaltung auch auf unserem YouTube-Kanal.
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Kommentare
KommentierenKann die Bundesebene von regionalen Akteuren lernen?
Die Referentin Dr. Julia Reuschenbach referierte exzellent die Probleme des aktuellen Regierens auf Bundesebene vor allem im Kontext medialer Berichterstattung und der Wirkmächtigkeit der Kommunikation im Netz. Gleichzeitig ist sehr anregend zu beobachten, wie die repräsentative Demokratie auch ein Lernlabor darstellt. Zukünftig sollte weiter darüber nachgedacht werden, wie in Regionen, die mit allen Parteien nichts am Hut haben, demokratische Willensbildung funktionieren kann und Kompromisse gefunden werden. Kann hier die Bundesebene von regionalen Akteuren lernen? Sehr anregende und konstruktive Veranstaltung, glänzend moderiert von Sabine Schmidt-Peter! Danke ❤️
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