Der DDR-Naturschutzfilm knüpft an die reiche Tradition des Ufa-Biologiefilms an. Doch seine Inhalte müssen sich - wie der Naturschutz selbst - den politischen Prämissen unterordnen: Erholung der Werktätigen, industrialisierte Landwirtschaft, Flächen für Stadterweiterungen. So handeln die Filme oft von Kompromissen wie z.B. Die verbotenen Inseln, in dem sich landwirtschaftliche Flächennutzung und Vogelschutz gegenüber stehen. Mutig sind die Kurzfilme dennoch, weil sie auch Konflikte benennen und einen konsequenten Naturschutz einfordern. In den 1980er Jahren nimmt die Kritik am Raubbau von Ressourcen zu. Die vielen ehrenamtlichen Naturschutz-Helfer*innen kommen nun häufiger vor die Kamera.
Eine Kooperation mit dem Naturkundemuseum Potsdam - Ein Begleitprogramm der Ausstellung "Achtung Eule!"
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