Während des Kalten Krieges war die deutsch-deutsche Grenze eine tödliche Sperrzone, die Deutschland teilte und unzählige Opfer kostete. Für die Menschen in Brandenburg, die in den Orten unmittelbar an der Grenze zu West-Berlin lebten, hatte dies erhebliche Auswirkungen. Viele hatten Familienangehörige und Freunde in West-Berlin, einige arbeiteten dort. Nach dem 13. August 1961 verschärfte sich das Kontroll- und Überwachungssystem drastisch, was auch das Leben in Hohen Neuendorf gravierend veränderte.
Das Buch „Die Abriegelung“ widmet sich dem Grenzregime zwischen West-Berlin und dem heutigen Brandenburg. Wir stellen das Buch vor und diskutieren die Erkenntnisse mit dem Autor und dem Publikum.
Begrüßung
Steffen Apelt, Bürgermeister der Stadt Hohen Neuendorf
Susanne Kschenka, Stellvertreterin der Aufarbeitungsbeauftragten
Buchvorstellung im Gespräch
Autor Rainer Potratz und Susanne Kschenka (Moderation)
Als Gast und Zeitzeuge zum Thema Zwangsaussiedlung in Kleinmachnow wird Herr Uwe Scholz dabei sein.
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