Wenn das Aufwachsen in Deutschland von Armut geprägt ist, geraten Selbstwert und seelische Gesundheit schnell aus dem Gleichgewicht. Miriam Davoudvandi liest aus ihrem aktuellen Buch über das Leben in einer Gesellschaft, in der vieles vom Geld abhängt, das man nicht hat. Mit eindringlicher Ehrlichkeit erzählt sie von Unsicherheiten, vom ständigen Abwägen zwischen Traum und Realität, vom Gefühl, immer funktionieren zu müssen. Ihre Texte geben jenen eine Stimme, die sonst selten Gehör finden, und öffnen den Blick für das, was ökonomischer Druck mit Menschen macht – mit ihrer Würde, ihren Beziehungen, ihrer Zukunft.
Gemeinsam mit Miriam Davoudvandi sprechen wir über ihr Buch und über ihre Einladung, hinzusehen, zuzuhören und gemeinsam über Gerechtigkeit neu nachzudenken.
Das können wir uns nicht leisten. Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein
Ort: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Heinrich-Mann-Allee 107, Haus 17, Eingang: über Friedhofsgasse, 14473 Potsdam
Datum: Mittwoch, 20. Mai 2026, 18:00 Uhr
zu Gast: Miriam Davoudvandi (Autorin)
Ansprechperson: Dr. Sebastian Stude
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir übertragen die Veranstaltung auch auf dem YouTube-Kanal der Landeszentrale. Hier geht es zum Livestream.
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