Im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold organisierten sich im Raum Berlin-Brandenburg zwischen 1924 und 1933 mehr als 20.000 Menschen. Unter Einsatz ihres Lebens engagierten sie sich in der „Republikschutztruppe“ für den Erhalt der ersten deutschen Demokratie – und wurden häufig Opfer von Gewalt. Hans-Rainer Sandvoß beschreibt Entstehung, Ziele und Personal der beinahe vergessenen Organisation. Er widerlegt die Annahme, die Weimarer Republik sei eine Republik ohne Republikaner gewesen.
Gemeinsam sprechen wir über die historische Situation in der Region Brandenburg und die Rolle des Reichsbanners hier. Wer engagierte sich vor Ort für die Demokratie? Welche Herausforderungen prägten die Situation in Brandenburg? Was war in städtischen Zentren wie Potsdam anders als in der ländlichen Provinz?
„Schutztruppe der Republik“. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in Brandenburg 1924 bis 1933
Ort: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Heinrich-Mann-Allee 107, Haus 17, Eingang: über Friedhofsgasse, 14473 Potsdam
Datum: Mittwoch, 14. Januar 2026, 18:00 Uhr
zu Gast:
Dr. Hans-Rainer Sandvoß (Historiker, Gedenkstätte Deutscher Widerstand)
Ansprechperson: Dr. Sebastian Stude
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir übertragen die Veranstaltung auch auf dem YouTube-Kanal der Landeszentrale. Hier geht es zum Livestream.
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