Dieser Beitrag widerlegt Mythen und Fehlannahmen über den Bundestag. Der Parlamentsforscher Calixte Bloquet untersucht die soziale Zusammensetzung der Abgeordneten. Er macht deutlich, wie und warum soziale Vielfalt im Parlament politische Entscheidungen verbessern kann.
Leere Sitzreihen, strenge Parteidisziplin und abgehobene Abgeordnete – über die Arbeit des Bundestags kursieren viele Mythen. Dieser Beitrag klärt über verbreitete Irrtümer auf und zeigt, wie das Parlament tatsächlich funktioniert.
„Alleine regieren“ ist der Traum jeder Partei. Die Bundesrepublik ist allerdings eine Koalitionsdemokratie, denn für eine stabile Regierung sind Bündnispartner nötig. Wie entstehen Regierungskoalitionen, die manchmal Liebesheirat, aber oft eher Vernunftehe sind? Und welche Bedeutung hat dabei der „Ehevertrag“?
Am 26. September ist Bundestagswahl. Doch wissen Sie, wie das Personalangebot auf ihrem Wahlzettel zustande kommt? Hier erfahren Sie, wie die Parteien ihre Kandidatinnen und Kandidaten auswählen und warum einige Kandidaturen hart umkämpft sind, während für eine andere sogar eine Stellenanzeige aufgegeben werden musste.
Per Brief zu wählen ist einfach. Aber ist es auch sicher? Kann man damit doppelt abstimmen und wird es in der Zukunft eine Online-Wahl am PC geben? Parlamentarismusforscher Daniel Hellmann gibt Antworten.
Bundestag XXL, Riesenparlament, aufgeblähte erste Kammer, es klingt nicht gut, was man über die Größe des Bundestags online und in den Zeitungen lesen kann. Warum aber scheint der Bundestag immer weiter zu wachsen? Und wann ist groß tatsächlich zu groß? Dieser Beitrag gibt kurz und kompakt Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Trotz Rückschlägen bei der Durchsetzung von Paritätsgesetzen hat die geschlechtergerechte Repräsentation in Volksvertretungen nicht an gesellschaftspolitischer Bedeutung verloren. Gesucht sind nun andere erfolgversprechende Wege.
Selten war der Bundestag so viel Kritik ausgesetzt wie in Corona-Zeiten. Das Parlament habe der Bundesregierung zu weitreichende Kompetenzen übertragen. Diese Sichtweise greift zu kurz, erläutert Anastasia Pyschny.