Über Jahrhunderte war die Region im Nordosten Frankreichs ein Feld der militärischen Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Franzosen.
Die Bedeutung und der Stellenwert der deutsch-französischen Beziehungen für die Entwicklung beider Nationen, aber v.a. für die Stärkung Europas sowie für die weltweite Förderung einer friedlichen Entwicklung ist heute unbestritten. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt, dass dies bei Weitem nicht immer so war.
Die Veranstaltung untersucht mit dem Fokus auf die Champagne, wie sich die Beziehungen zwischen Deutschen und Franzosen im Laufe der vergangenen zwei Jahrhundert verändert haben, wie aus Feinden Freunde wurden, aber auch, warum der oft zitierte „deutsch-französische Motor“ ab und an auch stottert.
Der Vortrag wird sich in fünf großen Abschnitten: Wider die Revolution - Wider den Erzfeind - La grande Guerre - Der Sieger und Besatzer wird zum Beschützer - Annäherung und Freundschaft – der historischen Entwicklungsgeschichte annähern.
Referent: Dr. Udo Scholze - war von 1982 bis 1993 Assistent für Allgemeine Geschichte an der der PH bzw. im Historischen Institut der Universität Potsdam, 1992/93 hielt er sich zu Forschungszwecken an der Maison des sciences de l’Homme in Paris auf.
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