Während des Kalten Krieges war die deutsch-deutsche Grenze eine tödliche Sperrzone, die Deutschland teilte und unzählige Opfer kostete. Für die Menschen in Brandenburg, die in den Orten unmittelbar an der Grenze zu West-Berlin lebten, hatte dies erhebliche Auswirkungen. Viele hatten Familienangehörige und Freunde in West-Berlin, einige arbeiteten dort. Nach dem 13. August 1961 verschärfte sich das Kontroll- und Überwachungssystem drastisch – auch das Leben in Falkensee veränderte sich gravierend.
Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) stellt das Buch „Die Abriegelung“ vor und diskutiert die Erkenntnisse mit dem Autor und dem Publikum. In einer Podiumsrunde kommen zudem zwei Falkenseer mit ihrer eigenen Geschichte und ihrer Perspektive auf die Mauer zu Wort.
Begrüßung
Gabriele Helbig, Leiterin Museum und Galerie Falkensee
Stefanie Wahl, LAkD, Leitung Bereich Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Grußwort
Roger Lewandowski, Landrat des Landkreises Havelland
Buchvorstellung im Gespräch
Autor Rainer Potratz und Stefanie Wahl (Moderation)
Podiumsgespräch mit
Heiko Richter, Bürgermeister der Stadt Falkensee, Zeitzeuge und Mathias Jaensch, Zeitzeuge
Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Feuer und Flamme für unsere Museen“.
Teilen auf
Neuen Kommentar hinzufügen