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Podiumsdiskussion
7. Februar 2019, 18.00 Uhr

Der Syrien-Krieg. Symptom einer neuen Welt-Unordnung?

Verwüstungen im Krieg in Syrien. Bild: pixabay, CCO

Seit Jahren produziert der Syrien-Konflikt weltweit die meisten Geflüchteten. Humanitär, politisch und militärisch gilt er als größte menschengemachte Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg, als historisches Versagen unserer Zeit. Längst ist aus dem innersyrischen Machtkampf ein Weltkonflikt geworden, dessen Folgen vor allem Europa betreffen und dessen Lösung uns deshalb alle angeht.

Dennoch herrscht in Sachen Syrien Ratlosigkeit. Zu kompliziert, zu viele Interessen, alles nur Propaganda. Das syrische Regime kann weiterherrschen wie bisher, internationale Akteure verfolgen ausschließlich eigene Interessen und haben sich mit Assads Verbleib an der Macht abgefunden.

Aber was bedeutet das für die Syrer? Wie soll aus Gleichschaltung und Grabesruhe echter Frieden erwachsen? Und welchen Beitrag könnte Deutschland leisten – im eigenen Interesse?

Kristin Hellberg. Copyright: Jan KulkeZu Gast ist Kristin Helberg.

Die Journalistin hat jahrelang in Syrien gelebt und von dort aus berichtet.

Sie erklärt, warum der Krieg militärisch entschieden, aber dennoch nicht vorbei ist, warum es nicht reicht, zerbombte Städte wiederaufzubauen, wenn die Menschen sich nach einem Leben ohne Angst, in Würde und Freiheit sehnen, und warum das Versagen der internationalen Gemeinschaft in Syrien der Beginn einer neuen Welt-Unordnung ist.

Der Syrien-Krieg – Symptom einer neuen Welt-Unordnung ?

Gast: Kristin Helberg, Journalistin

Moderation: Thomas Dobkowitz, quer.KULTUR e. V.

In Kooperation mit dem quer.KULTUR e.V. und der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam.

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