Der "Verlorene Transport": Verlauf und Hintergründe, Gedenken und Erinnerung

Vortrag und Gespräch im Rahmen der Ausstellung "'Wer ein Leben rettet...' Lebensgeschichten von Kindern des 'Verlorenen Transports'"

Vortrag und Gespräch

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Titelbild zur Ausstellung zum Verlorenen Transport mit Grafiken aus der Ausstellung
© Freundeskreis Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE Domsdorf e.V.

mit 

  • Andreas Claus (Freundeskreis Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE e.V.) und 
  • Rainer Bauer (AG Verlorener Transport)
  • Moderation: Cathleen Bürgelt (Arbeitsgruppe „STOLPERSTEINE für Senftenberg)

Aus Anlass des 81. Jahrestags der Befreiung laden die Stadt Senftenberg/Zły Komorow und die Arbeitsgruppe "STOLPERSTEINE für Senftenberg" zum Besuch der Ausstellung "'Wer ein Leben rettet...' Lebensgeschichten von Kindern des 'Verlorenen Transports'" ins Rathaus der Stadt ein.

Die Ausstellung stellt acht jüdische Kinder und Jugendliche vor, die im April 1945 aus dem KZ Bergen-Belsen mit dem Zug nach Theresienstadt geschickt wurden und schließlich mit 2.500 anderen Häftlingen im „Verlorenen Transport“ zwölf Tage unter katastrophalen Bedingungen durch die Lausitz irrten, bevor sie am 23. April 1945 von der Roten Armee bei Tröbitz befreit wurden.

Die Biografien stehen beispielhaft für das Leben jüdischer Familien in den von Deutschland besetzten Ländern, ihre Verschleppung in Durchgangs- und Konzentrationslager und die unterschiedlichen Lebensverläufe nach der Befreiung. Zugleich erzählt die Ausstellung die einzigartige Geschichte der Begegnung zwischen der Tröbitzer Bevölkerung, den entkräfteten jüdischen Häftlingen und den sowjetischen Soldaten. 

Begleitend zur Ausstellung soll in dieser Veranstaltung vertiefend auf den Verlauf und die Hintergründe des „Verlorenen Transports“ eingegangen werden. Zudem wird von der Geschichte der Aufarbeitung der Ereignisse in Tröbitz und über die Entstehung der Ausstellung berichtet werden. 

Als Vortragende konnten dafür Andreas Claus vom Freundeskreis Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE e.V., der die Ausstellung verantwortet, und Rainer Bauer von der AG „Verlorener Transport“, der das erinnerungspolitische Erbe von Erika Arlt angetreten hat, gewonnen werden. 

Beginn der Veranstaltung im Großen Ratssaal ist 19 Uhr. 

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