Peter Keup beleuchtet in seinem Vortrag um 17 Uhr die Machenschaften des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR und deren Langzeitfolgen bis heute. Mit dem Ende des SED-Regimes wurde auf der Grundlage einer Täter-Opfer-Dichotomie auf der einen Seite der gigantische MfS-Überwachungs- und Verfolgungsapparat untersucht, auf der anderen das Leid der Betroffenen in den Blick genommen. Versuche einer Opfer-Täter-Begegnung mit dem Ziel einer Annäherung oder gar Versöhnung scheiterten. Lohnt ein weiterer Versuch? Der Gesprächsabend eröffnet zugleich die Ausstellung "Stasi - Was war das?" des Bundesarchivs/Stasi-Unterlagen-Archivs.
Bereits ab 11 Uhr besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an der Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?" des Stasi-Unterlagen-Archivs.
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