Eröffnung der Filmreihe Zeitschnitt 2026: "Mut und Eigensinn"

"Abschied von Matjora"

Film mit filmhistorischer Einführung und Gespräch

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Plakatausschnitt des Films "Abschied von Matjora". Eine Gruppe von Frauen in unterschiedlichen Alter, stehend und sitzend, zwischen Türrahmen und auf Kamera schauend.
© DEFA-Stiftung

Das auf einer idyllischen Insel gelegene Dorf Matjora soll dem Bau eines Wasserkraftwerkes weichen. Im Widerstand entwickelt die Dorfgemeinschaft Kraft, erlebt aber auch Opportunismus und Willkür. „Abschied von Matjora“ war einer jener sowjetischen Filme, die im Rahmen von Glasnost und Perestroika aus dem Giftschrank geholt wurden. Seine
künstlerische Autonomie überzeugt bis heute. Co-Regisseurin Larissa Schepitko konnte die Premiere nicht mehr erleben, sie verstarb 1979 bei einem Verkehrsunfall.
Wie sie musste auch ihr Mann Elem Klimow jahrelange Arbeitsverbote erdulden. Ab 1986 setzte er sich beharrlich für kulturpolitische Reformen ein.

UdSSR 1979/83
95 min, Spielfilm
FSK: ab 12 Jahren
R: Larissa Schepitko und Elem Klimow

Eintritt 5 Euro

Gast für das Nachgespräch ist der Filmwissenschaftler Gary Vanisian.

Begrüßung

Susanne Kschenka, Stellvertreterin der Aufarbeitungsbeauftragten

Filmhistorische Einführung

Dr. Claus Löser

Im Anschluss an den Film sind alle herzlich zum Gespräch eingeladen.

In Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam.

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