Der Dokumentarfilm „Bruderland ist abgebrannt“ (1991) beleuchtet die Lebensrealitäten vietnamesischer Vertragsarbeiter:innen in Ostberlin nach dem Mauerfall, die mit dem Wegfall der Staatsverträge der DDR mit Vietnam rechtlos wurden und zunehmender sozialer Unsicherheit sowie rassistischer Gewalt ausgesetzt waren. Der Film eröffnet migrantische Perspektiven auf die Umbruchszeit und bildet den Ausgangspunkt für eine anschließende Diskussion mit der Filmemacherin Angelika Nguyen über Rassismuserfahrung, Zugehörigkeiten und Erinnerung.
Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Wir Anderen. Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur“ und findet statt im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Eintritt frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter info[at]gedenkstaette-lindenstrasse.de
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