Gewalt und Erinnerung im ländlichen Raum – die deutsche Bevölkerung und die Todesmärsche

Buchvorstellung mit Martin Clemens Winter

Buchvorstellung

Die Todesmärsche aus den Konzentrationslagern kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren das letzte nationalsozialistische Gesellschaftsverbrechen. Martin Clemens Winter stellt die Rolle der deutschen Bevölkerung bei den Räumungstransporten in den Mittelpunkt seiner Studie, die sich auf zahlreiche neu erschlossene Quellen aus internationalen Archiven stützt. Dabei untersucht er nicht nur den ländlichen Raum, die maßgeblichen Akteure und typische Situationen während der Todesmärsche, sondern auch die Nachgeschichte dieser Massenverbrechen vor der Haustür: die juristische Ahndung durch alliierte und deutsche Behörden, die Suche nach den Opfern sowie Formen der Erinnerung in der DDR und in der Bundesrepublik. Die Promotion von Martin Clemens Winter wurde mit dem Stanislav-Zámecník-Preis des Comité International de Dachau ausgezeichnet.

Die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald freut sich, dass Martin Clemens Winter sein Buch in der Gedenkstätte vorstellt und hofft auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher. Nach seiner Lesung wird es die Gelegenheit zum Gespräch geben.

Besucher, die ohne PKW anreisen möchten, haben die Möglichkeit sich gegen geringes Entgelt in Wittstock oder Röbel von den Fahrzeugen des ELLI-Bürgerbusses abholen zu lassen. Dazu bedarf es der Anmeldung bis zum 15.3. Alle Informationen dazu erhalten Sie in der Gedenkstätte unter 039925-2478 oder: below@gedenkstaette-sachsenhausen.de.

 

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