Große KI-Sprachmodelle wie ChatGPT oder Claude gehören für viele Menschen inzwischen zum Alltag. Mit ihrer zunehmenden Leistungsfähigkeit wachsen auch die Erwartungen an die Zuverlässigkeit ihrer Antworten. Dabei wird oft verdrängt, dass KI-Systeme weder objektiv noch vorurteilsfrei sind: Sie erzeugen Inhalte einzig auf Grundlage ihres Trainingsmaterials – und das enthält insbesondere bei großen Modellen mit Internetzugriff gesellschaftliche Vorurteile und Stereotype. In den Antworten der Modelle spiegelt sich also auch unsere Gesellschaft wider, in einigen Fällen sehr offensichtlich und in anderen eher subtil.
Wenn in den Ausgaben der KI-Systeme bestimmte Gruppen oder Einzelpersonen durch verzerrte Antworten benachteiligt werden, spricht man von KI-Bias. Im Rahmen der Veranstaltung wird den Fragen nachgegangen, welche Formen von KI-Biases es gibt und welche Kompetenzen es braucht, um sie zu erkennen.
Gemeinsam mit der Technologieberaterin Zamina Ahmad wird diskutiert, wie Biases in KI-Modellen entstehen, welche Möglichkeiten des Umgangs es gibt und welche Rolle ethische Fragestellungen bei der Entwicklung von LLMs spielen oder spielen sollten.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
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