Wilma will mehr - Frauen in der Wendezeit

Filmgespräch zum Frauentag 2026

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Wilma (Fritzi Haberlandt), eine Frau voller Fähigkeiten und Brüche, verlässt nach einer bitteren Enttäuschung und dem Verlust ihres Arbeitsplatzes die Lausitz und wagt mit Mitte 40 einen Neuanfang in Wien. Dort schlägt sie sich zunächst auf dem Handwerkerstrich durch, findet unerwartet Halt in einer linken Bohemian‑WG und wird zur gefragten Kraft für Reparaturen aller Art. Schließlich landet sie sogar als Lehrerin in einer altehrwürdigen Tanzschule.

Zwischen Walzer, Werkzeugkiste und neuen Begegnungen entdeckt sie etwas, das sie längst verloren glaubte: Zuversicht, Neugier, die Möglichkeit von Glück.

Zum Internationalen Frauentag zeigen wir den Film in Anwesenheit von Regisseurin Maren‑Kea Freese und dem Historiker Dierk Hoffmann. Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, wie Frauen in der DDR lebten, arbeiteten und welche Erwartungen an sie gestellt wurden. Welche Freiheiten hatten sie wirklich, welche Lasten trugen sie? Wie veränderte sich ihr Alltag nach 1990, als vertraute Strukturen wegbrachen und neue Unsicherheiten entstanden?

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