Zwangsarbeit in Rüdersdorf während der NS-Zeit

Eine Veranstaltungsreihe über die Geschichte des Kalkabbaus und dessen Verarbeitung -- von der industriellen Revolution bis zur Umweltbewegung in den 1980er Jahren

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Museumspark Rüdersdorf

Zwangsarbeiter:innen nahmen in der Kriegswirtschaft während des Zweiten Weltkriegs einen gewichtigen Anteil ein. In der Berginspektion Rüdersdorf, die damals zum staatlichen Unternehmen der Preussag AG gehörte, waren zeitweise über 2.000 Zwangsarbeiter:innen tätig. Aus 16 europäischen Ländern kommend machten sie zeitweise über 50% der Belegschaft aus. In Rüdersdorf wurde über die NS-Zwangsarbeit lange Zeit geschwiegen. Erst Ende der 1980er Jahre und als Anfragen von früheren Zwangsarbeiter:innen den Betrieb erreichten, fand eine vermehrte Beschäftigung damit statt.

Wie sah die Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus aus und welche Dimensionen nahm sie an? Wie waren die Arbeits- und Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter:innen zu dieser Zeit? Was ist über die Zwangsarbeit in Rüdersdorf bekannt? Wie sieht der heutige Umgang mit diesem Teil der Geschichte in Rüdersdorf aus und wie wollen wir daran erinnern?

Referent:innen:

  • Thomas Irmer, freier Historiker
  • Mitglied des Bundes der Antifaschistinnen und Antifaschisten Märkisch Oderland (VVN-BdA MOL)

Die Veranstaltung findet sowohl in der Kalkscheune des Museumsparks Rüdersdorf sowie online per Zoom statt. 

Zoom-Zugangslink: https://zoom.us/j/94530465343?pwd=OTZiWUcwUzVycHBGbm1WVEZqNFFTQT09

Die Veranstaltung ist kostenlos. Es wird kein Eintritt für den Museumspark erhoben.

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