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Rainer F. Steußloff

Rainer F. SteußloffRainer F. Steußloff wurde 1957 in Helmstedt geboren und verbrachte seine Kindheit im Emsland und Bonn. Schon früh faszinierte ihn die Fotografie und zum Kauf der ersten Filme für seine Kodak Instamatic sparte er das ganze Taschengeld. Erkundungen der Umgebung, Pflanzen, Tiere, Menschen waren seine ersten Motive.

Nach einem Studium an der Fachhochschule für kommunale Verwaltung kam er schnell wieder zurück zur Fotografie und arbeitete seit 1980 als Fotojournalist für ein Bonner Stadtmagazin, gründete 1985 in Bonn mit fünf weiteren Kollegen die Fotoagentur Joker.

In dieser Zeit reiste er vielfach durch Asien und die GUS-Staaten. Es entstanden Reportagen für den SPIEGEL, die Zeit, NewsWeek, Focus, New York Times, Capital und Wirtschaftswoche und viele andere große deutsche und internationale Magazine. 1989 bis 1992 begleitete er für den SPIEGEL fotografisch die Wiedervereinigung von BRD und DDR.

Es folgten Einzel- und Gruppenausstellungen, unter anderem auf den Fototagen in Herten, der Rückblende, World Press Photo und in der Dauerausstellung im Haus der Geschichte. Zur Zeit ist er an der Ausstellung „Ein Tag Deutschland“ beteiligt, die vom Goetheinstitut in Kabul und Dhaka zu sehen ist.

Seit 2005 lebt und arbeitet er in Berlin, gründete dort die Fotoagentur Intro und später die Extro Galerie für zeitgenössische Fotografie in Berlin – Weißensee.

Seit mehreren Jahren ist er Berliner Regionalgruppenleiter und seit 2011 Vorstandsmitglied des größten europäischen Fotografenverbandes FREELENS e.V.
 

Bildergalerie
Klaus D. Fahlbusch und Rainer F. Steußloff in der Ausstellung
Rainer F. Steußloff in der Ausstellung. Foto: Stefan Gloede
Rainer F. Steußloff in der Ausstellung. Foto: Stefan Gloede
Rainer F. Steußloff in der Ausstellung. Foto: Stefan Gloede
Rainer F. Steußloff in der Ausstellung. Foto: Stefan Gloede
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Kommentare

„Der Dreck hat mich beeindruckt“

Rainer F. Steußloff fotografierte als „Westler“ in der untergehenden DDR

[...]

In der Ausstellung hängen auch Fotos von Ihnen, die Sie auf der Mülldeponie nahe dem havelländischen Ketzin gemacht haben.

Ja, da habe ich mich allerdings für den Westen geschämt. Der hat seinen giftigen Müll, zum Beispiel Farben und Lösungsmittel, hier einfach verbuddeln lassen. Man konnte die Westetiketten noch gut lesen.

[...]

zum vollständigen Interview mit Holger Catenhusen in den PNN vom 23.10.14

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