Das Social Media Dilemma

Herausforderungen einer hyper-verbundenen Welt

Webtalk

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Social Media
© Gerd Altmann auf Pixabay CC0 1.0

Im Sommer 2020 hat Netflix mit „The Social Dilemma“ einflussreiche Kritiker und ehemalige Manager der großen Social Media Unternehmen zu Wort kommen lassen und damit weltweit intensive Diskussionen über den Einfluss von Facebook, Google, Twitter, TikTok und Co. auf die gesellschaftlichen Entwicklungen ausgelöst.

Im Online Vortrag beleuchten wir die wichtigsten Aspekte: Wie beeinflusst Social Media Wahlen (Stichwort Cambridge Analytica)? Warum und wie verstärkt Social Media polarisierende Positionen - und erschwert gleichzeitig einen konstruktiven Dialog? Was sind verlässliche Quellen? Wie können wir Fakten von Fake News unterscheiden? Und auf welche technologischen Entwicklungen (DeepFake), die Wahrheit und Fiktion noch schwerer unterscheidbar machen, müssen wir uns gefasst machen?

Die Veranstaltung findet per Zoom statt. Sie erhalten mit Ihrer Bestätigung den dazugehörigen Link. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

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2.617 Mal schauen wir täglich auf unser Smartphone. Warum das so ist, wie die Entwickler der Apps in den sozialen Medien sich die psychologische Veranlagung des Menschen zu Nutze machen, veranschaulichte Dorothee Töreki in ihrem Vortrag eindrücklich. Dadurch, dass Apps das Muster unseres Verhaltens erkennen, sind sie in der Lage, durch spezielle Angebote ihre Nutzerinnen und Nutzer stark zu beeinflussen.

Für die Politik und die Demokratie heißt dies: Auch unser politisches Verhalten kann großflächig analysiert und beeinflusst werden. Der sichtbarste Einschnitt war mit dem Einfluss von Cambridge Analytica auf die Wahlkämpfe in den USA ab 2014 gegeben.

Eine sehr spannende Darstellung von Dorothee Töreki, die die Menschen aufhorchen lässt, die mit dieser Problematik bisher eher sorglos umgingen. Verantwortungsbewussten Anbietern und Nutzerinnen und Nutzern von Apps dürfte spätestens seit dem Sturm auf das Kapitol in Washington D.C. am Nachmittag des 06. Januar 2021 klar sein, dass wir eine internationale wirksame Kontrolle dieser Entwicklungen benötigen.

Ich empfehle die weiteren Workshops von Frau Dorothee Töreki am 24./25.02.2021 bei der Friedrich Naumann Stiftung.

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