Kaum vorstellbar: Vor zwanzigtausend Jahren lag der Norden Brandenburgs unter einer mächtigen Eisschicht. Es war der Höhepunkt der letzten, der Weichselkaltzeit. Mehrfach stieß der Gletscher vor, schuf Grund- und Endmoränen, Sander und Urstromtal. Nirgendwo ist das auf engstem Raum so ausgeprägt wie im Barnim, der Uckermark und in Märkisch Oderland. Hier gibt es markante Höhenzüge, tiefe Senken, ausgedehnte Wälder und rund 800 Seen.
Auf der 340 Kilometer langen „Märkischen Eiszeitstraße“ und im Geopark „Eiszeitland am Oderrand“ können Besucher das Werden dieses faszinierenden landschaftlichen Mosaiks erleben. Doch längst ist nicht alles über die Weichseleiszeit bekannt. Der Film begibt sich auf Spurensuche in einer Region, in der die moderne Eiszeitforschung vor rund 150 Jahren ihren Anfang nahm.
Filmgespräch mit Iduna Wünschmann (Regisseurin) und Werner Peter (Kameramann)
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Kommentare
KommentierenNachfrage zur Bereitstellung des Filmes
Sehr geehrte Damen und Herren,
für meine Recherche zu einem Vortrag im Rahmen meines Master-Studiums bin ich auf ein YouTube-Ausschnitt Ihres Filmes gestoßen. Da ich die Vollversion leider nirgends finden kann, wollte ich einmal nachfragen, ob es möglich wäre, dass Sie mir den Film für didaktische Zwecke zur Verfügung stellen?
Vielen Dank für Ihre Zeit
Mit freundlichen Grüßen
Ben Schmidt (Uni Tübingen)
Ökofilmtour
Sehr geehrter Herr Schmidt,
bitte wenden Sie sich doch mit Ihrer Anfrage direkt an den Trägerverein der Ökofilmtour: FÖN e.V.
Viele Grüße vom Team der Landeszentrale
Naechste Eiszeit
NASA Klimatologe James Hansen
Finally, because of the overwhelming amount of human-made greenhouse
gases, another “ice age” cannot occur unless humans become extinct. Even then, it would
require thousands of years. Humans now control global climate, for better or worse.
http://www.columbia.edu/~jeh1/2006/NewSchool_20060210.pdf
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