Aufbau Verlag, 2025, 288 Seiten
Daniel Marwecki analysiert die heutige Stellung des Westens in der geopolitischen Welt. Er sieht die westliche Vorherrschaft als unwiderruflich angeschlagen an und zeigt auf, dass der Globale Süden die hegemonialen Ansprüche der USA und Europas nicht mehr ungeprüft akzeptiert. Das Buch untersucht die historischen Wurzeln dieses Wandels, einschließlich neokolonialer und ausbeuterischer Muster, die zu Entfremdung geführt haben. Es wird erörtert, wie Länder wie China und Indien diese Verschiebung nutzen, um die internationale Ordnung neu zu definieren. Die Analyse mahnt, den Westen zu einer gründlichen Reflexion seiner Rolle, um in der neuen multipolaren Welt Einfluss zu behalten und Werte zu verteidigen.
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