BeBra Verlag GmbH, 2. Auflage Berlin 2026, 287 Seiten
Viele Juristen, Wissenschaftler, Unternehmer, Publizisten, Ärzte und Offiziere, die bis 1945 dem NS-Regime dienten, setzten ihre Karrieren nach 1945 fort. Immer wieder sorgten Skandale um ehemalige Nationalsozialisten in Spitzenpositionen für Debatten über das „braune Erbe“ in Politik, Wirtschaft und Kultur.
Der Historiker Hans-Ulrich Thamer liefert erstmals eine vergleichende Übersicht und zeigt, wie weite Teile der NS-Elite in Bundesrepublik und DDR ihre Netzwerke nutzten, um ihre gesellschaftliche Stellung zu sichern. Seine Studie beleuchtet die Strategien, mit denen frühere Täter in der Nachkriegszeit Einfluss behielten.
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