Heimat kann man immer dort finden, wo man sich wohl fühlt
Meine Heimat war eine Insel, die Inselstadt Westberlin. Vor der Wende waren wir unter uns und wir waren stolz, Berliner zu sein. Wenn wir nach „Wessiland“ fuhren, waren wir Fremde.
Mit der Toncollage „Heimatklänge“ stellte Peter Gotthardt seine musikalische Interpretation von Heimat vor und brachte sie während der Ausstellungseröffnung zur Uraufführung.
Es sprachen: Dr. Hinrich Enderlein, Vorsitzender des Brandenburgischen Kulturbunds e.V., Martina Schellhorn, Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Heimat das ist kein Begriff, der unmittelbar in das Zentrum einer aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussion zu führen scheint. Er bietet sich auch nicht an, neue Dimensionen der Lösung von Zukunftsproblemen zu diskutieren.
In den letzten Wochen vor dem Ende des Krieges haben wir meinen Fotoapparat, den Schmuck, das Service und das Silberbesteck unter den Kohlenhaufen im Keller versteckt. Zum Glück ist unser Wohnhaus von den Bomben verschont geblieben, dadurch haben wir alles gerettet.
Mein Vater war Ofenbaumeister und meine Mutter hat die Buchhaltung gemacht. Ich hatte eine herrliche Kindheit. Meine Grundschule war in der Hohenzollernstraße (heute Schopenhauerstraße), später ging ich dann in die Deutsche Oberschule für Mädchen.
Wie haben die Menschen, die 1945 in Potsdam wohnten, das Ende des Krieges erlebt? Was ist ihnen davon in Erinnerung geblieben. Die Landeszentrale hat mit Potsdamer Bürgern gesprochen, die im Frühjahr 1945 zwischen 13 und 28 Jahre alt waren.
1945 war ich elf und meine Schwester dreizehn. Wie ernst die Zeit war, haben wir damals gar nicht begriffen. Für uns war der Krieg fast schon normal, er gehörte zu unserem Alltag. Fast jede Nacht gab es Luftalarm und wir gingen ganz selbstverständlich in den Luftschutzkeller.
Hier auf unserem Gut in Bornstedt bin ich geboren, hier lebte ich auch 1944 zusammen mit meinen beiden Schwestern bei den Eltern. Wir haben hart gearbeitet, denn von den vielen Angestellten waren nur noch wenige da, die meisten wurden Soldaten und waren an der Front.
Wie haben die Menschen, die 1945 in Potsdam wohnten, das Ende des Krieges erlebt? Was ist ihnen davon in Erinnerung geblieben. Die Landeszentrale hat mit Potsdamer Bürgern gesprochen, die im Frühjahr 1945 zwischen 13 und 28 Jahre alt waren.