Illustration: Sozialstaat
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Sozialstaat

Deutschland ist ein Sozialstaat. Das bedeutet, der Staat ist verpflichtet, für soziale Sicherheit und Gerechtigkeit zu sorgen.

Illustration von Sozialer Ungleichheit: Zwei Menschen klettern auf zwei Leitern hoch, bei einem ist der Sprossenabstand doppelt so groß und er muss sich viel mehr anstrengen
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Soziale Ungleichheit

Soziale Ungleichheit bezeichnet die ungleiche Verteilung von Ressourcen, Chancen und gesellschaftlichen Möglichkeiten. Sie zeigt sich darin, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen dauerhaft bessere oder schlechtere Lebens- und Teilhabechancen haben als andere.

Armut

Das Wort "Armut" beschreibt eine Situation des Mangels und der Bedürftigkeit. Dieser Mangel kann sowohl soziale als auch wirtschaftliche Bedürftigkeiten umfassen. Eine allgemein verbindliche Definition von Armut gibt es jedoch nicht.

Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein

Über Armut wird oft in Zahlen und Statistiken gesprochen. Was sie im Alltag bedeutet, gerät dabei leicht aus dem Blick. Miriam Davoudvandi erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Familie und einem Alltag, der häufig von dem Satz geprägt war: „Das können wir uns nicht leisten.“

Armut hat System

Armut kann jede und jeden treffen. Gemeinsam mit Sirkka Jendis, Geschäftsführerin der Tafel Deutschland e.V. und Autorin des Buches „Armut hat System“, haben wir darüber gesprochen, wie gerecht unsere Gesellschaft ist – und welche Veränderungen es jetzt braucht.

Armut in Brandenburg – Fakten, Einblicke und Perspektiven

Armut im Alter wird in Brandenburg politisch und gesellschaftlich weiter an Bedeutung gewinnen. Rund die Hälfte der künftig neu hinzukommenden Rentnerinnen und Rentner wird weniger als 1.000 Euro Rente im Monat erhalten. Gleichzeitig steigt der ohnehin hohe Anteil älterer Menschen ab 65 Jahren an der Bevölkerung. Bis zum Jahr 2030 werden mehr als 760.000 Menschen, fast ein Drittel der gesamten Bevölkerung in Brandenburg 65 Jahre und älter sein.

Leben in Würde auch im Alter

Wir sind nicht machtlos gegenüber der Altersarmut. Mit politischem Willen, konkreten Maßnahmen und gegenseitiger Unterstützung können wir dafür sorgen, dass ältere Menschen nicht allein gelassen werden. Politik, Gesellschaft und jede einzelne Gemeinde können dazu beitragen. Viele positive Beispiele zeigen, dass es möglich ist, Armut und Vereinsamung zu überwinden und neue Wege der Teilhabe zu schaffen. Denn die Frage, wie wir im Alter leben wollen, betrifft uns alle - früher oder später.

Gesehen werden — Fotografie und ihre Debatten, Grenzen und Potenziale für die politische Bildung

Das Thema Altersarmut wird in den Medien beständig mit Flaschensammlern und älteren Menschen bebildert, die sichtlich gebeugt auf dem Weg zum Supermarkt sind oder gar auf der Straße betteln müssen. Doch im Alltag der meisten Menschen drückt sich Armut anders aus. Sparsam zu leben und zu versuchen, trotz allem das Beste aus dem Leben zu machen, ist eine Stärke. Hier setzt das Projekt der Fotografinnen Astis Krause, Stephanie Neumann und Julia Otto an.