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Politische Bildung im ländlichen Raum stellt freie Träger und andere Aktive in Brandenburg vor besondere Herausforderungen: Dörfer sind kommunalpolitisch zu eingemeindeten Ortsteilen von Städten und Gemeinden mit eng begrenztem Stimmrecht geworden. Junge Menschen wandern in Städte ab. Zurück bleiben die Älteren, während vor allem aus Berlin ein starker Zuzug jüngerer Familien erfolgt, die vor Ort versuchen, Fuß zu fassen. Wie gelingt es Anbietern politischer Bildung unter diesen Bedingungen, Mitgestaltung vor Ort zu ermöglichen und Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen?
Auf der Veranstaltung werden Formate und Methoden zur Erreichung dieser Ziele vorgestellt. Am Beispiel der Auseinandersetzung mit Paragraf 18a der brandenburgischen Kommunalverfassung, der die Beteiligung von jungen Menschen an kommunalpolitischen Gestaltungsprozessen festlegt, erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, in kleineren Arbeitsgruppen erfolgreiche Praxisbeispiele zu diskutieren und für die eigene Arbeit nutzbar zu machen.
Das Angebot richtet sich an freie Träger der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Die Workshops werden von der „Akademie der Dorfhelden“ von Schloß Trebnitz e. V. konzipiert und durchgeführt.
v.l. Fabian Brauns vom Kreis-, Kinder und Jugendring e. V., Dr. Martina Weyrauch, Leiterin der Landeszentrale, Maria Schlüter und Ilona Tkocz von der „Akademie der Dorfhelden“, Dr. Jana Steinke, stellv. Leiterin der Landeszentrale, Frank Schütz von der Dorfbewegung Brandenburg e. V. und Grit Körmer, LAG Märkische Seen e.V.
Ohne die Kolleginnen der Landeszentrale geht hier nichts.
Martina Weyrauch begrüsst die Gäste
"Es liegt nicht am Wollen, es liegt nicht am Finanziellen, es liegt am Gewußt wie". Ilona Tkocz von der Akademie der Dorfhelden bei der Einführung ins Thema.
Fragen, Forderungen und Probleme
Das Format "Politik trifft Zivilgesellschaft"
Mittagspause
Im Workshop
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Kommentare
KommentierenDanke für das Mutmachen
Politische Bildung im "Ländlichen Raum" und nicht nur hier, heißt: Zuhören. Heißt hören, was der Andere zu sagen hat. Heißt Verständnis für einander zu entwickeln, d.h. in die Schuhe des Anderen, der Anderen und seinen Anliegen, Bedürfnissen, Zwängen und seiner Rolle schlüpfen. Wir brauchen individuelle Lösungen für die Dörfer, weil jedes Dorf ein UNIKAT ist, so wie auch jeder Mensch. Danke an die Kolleginnen der Landeszentrale und der "Akademie der Dorfhelden", die einluden. Schön so zahlreiche Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu treffen. Es hat mir Mut gemacht und ich habe viel gelernt.
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