Das Kriegsende in Potsdam

Erinnerungen, Dokumente und Fotografien von Zeitzeugen

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Gleich nach dem Ende des Krieges begann der Hobbyfotograf Karlheinz Hesener heimlich seine Heimatstadt Potsdam zu fotografieren. Bis zum Sommer 1946 hielt er mit der Kamera fest, wie die historische Altstadt durch die Bombennacht am 14. April 1945 und die letzten Kampfhandlungen zerstört wurde.

Nur mühsam gelingt dem Betrachter von heute eine Orientierung. Manche Gebäude wie das Stadtschloss, die Garnisonkirche oder das Palasthotel, die damals das Herz von Potsdam ausmachten, sind gänzlich aus dem städtischen Raum und aus den Vorstellungen der Bewohner verschwunden.

Die Fotografien sind bemerkenswerte Zeitdokumente, die erstmals, zusammen mit Ansichten der unzerstörten Stadt, in einer Ausstellung gezeigt werden.

Was Fotografien nicht abbilden können, ergänzen die Erinnerungsberichte von Potsdamer Bürgern, die im Frühjahr 1945 zwischen 13 und 28 Jahre alt waren und ihre Erlebnisse von damals in bewegenden Worten schildern, über ihre Ängste sprechen und die Sehnsucht nach dem Ende des Krieges ausdrücken.

Aufforderungen, diesen mörderischen Krieg zu beenden, haben alliierte Flugzeuge bereits ab 1943 als Flugblätter über der Front und den deutschen Städten abgeworfen. Die Bevölkerung musste diese „Feind-Propaganda“ einsammeln und abliefern. Der Hitlerjunge Horst Goltz hat heimlich diese Blätter aufgehoben und stellt aus seiner umfangreichen Sammlung einige Exemplare zur Verfügung, die als Kopie in der Ausstellung zu sehen sind.

 

Die Fotografien sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht genutzt oder verwertet werden, insbesondere nicht in digitaler oder anderer Form abgespeichert oder in sonstiger Weise verwendet werden.

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