Rechtsextremismus bezeichnet eine Position, die sich radikal gegen Demokratie, Meinungsfreiheit und gesellschaftliche Vielfalt stellt. Rechtsextreme Organisationen wollen stattdessen einen autoritären Führerstaat in geschlossenen nationalen Grenzen errichten. Sie bedienen sich populistischer Thesen, um in der Bevölkerung Anhänger zu gewinnen, beispielsweise durch stark ausländerfeindliche oder kaptitalismuskritische Aussagen. Die NPD ist gegenwärtig die bekannteste rechtsextreme Partei in der Bundesrepublik.

Mode

Früher war es einfach: kahler Kopf, Kampfstiefel, Bomberjacke. Fertig war der Nazi - und leicht erkennbar. Heute kleiden sich Rechtsextreme vielfältiger und modebewusst. Einige Marken distanzieren sich, andere lassen wenig Zweifel an der Gesinnung ihrer Hersteller und Träger.

Politische Auseinandersetzung

Wollen wir nicht, dass Rechtsextreme Debatten bestimmen, sind wir gefordert, gesellschaftliche Problemthemen offen anzusprechen und Lösungen zu finden.

NPD und Freie Kräfte

Die rechtsextremistische NPD hat ihre Parteiinfrastruktur vollständig von West- nach Ostdeutschland verlagert. Dort strebt sie über kommunale Aktivitäten den Einzug in Landesparlamente an.

Parteienverbote

Die Terrorserie des rechtsextremen NSU hat die Debatte um ein NPD-Verbot neu belebt. Ein aktuelles Forschungsprojekt könnte Argumente für Befürworter und Gegner eines Verbots aus historischer Perspektive liefern. Im Fokus: die staatliche Verbotspolitik der Bundesrepublik.

Musikszene

In der rechtsextremen Szene ist Musik ein wichtiger Türöffner, um vor allem Zugang zu jungen Menschen zu finden und sie für rechtsextreme Einstellungen und Verhaltensweisen zu interessieren: Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus.

Halbe und die rechtsextremistische Propaganda

Für die Rechtsextremisten ist die Ehrung der gefallenen deutschen Soldaten des 2. Weltkrieges ein wesentlicher Teil ihrer Ideologie. Sie nutzen hierfür zum einen den „Volkstrauertag“* , der in der Bundesrepublik seit 1952 zwei Sonntage vor dem 1.