Soziale Ungleichheit beschreibt, ob bestimmte Gruppen von Menschen in einer Gesellschaft besser oder schlechter gestellt sind als andere.

Illustration: Sozialstaat
© BLPB/Großstadtzoo

Sozialstaat

Deutschland ist ein Sozialstaat. Das bedeutet, der Staat ist verpflichtet, für soziale Sicherheit und Gerechtigkeit zu sorgen.

Illustration von Sozialer Ungleichheit: Zwei Menschen klettern auf zwei Leitern hoch, bei einem ist der Sprossenabstand doppelt so groß und er muss sich viel mehr anstrengen
© BLPB/Großstadtzoo

Soziale Ungleichheit

Soziale Ungleichheit bezeichnet die ungleiche Verteilung von Ressourcen, Chancen und gesellschaftlichen Möglichkeiten. Sie zeigt sich darin, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen dauerhaft bessere oder schlechtere Lebens- und Teilhabechancen haben als andere.

Armut

Das Wort "Armut" beschreibt eine Situation des Mangels und der Bedürftigkeit. Dieser Mangel kann sowohl soziale als auch wirtschaftliche Bedürftigkeiten umfassen. Eine allgemein verbindliche Definition von Armut gibt es jedoch nicht.

Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein

Über Armut wird oft in Zahlen und Statistiken gesprochen. Was sie im Alltag bedeutet, gerät dabei leicht aus dem Blick. Miriam Davoudvandi erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Familie und einem Alltag, der häufig von dem Satz geprägt war: „Das können wir uns nicht leisten.“

Alles schrecklich ungerecht?

Die Debatte um den Sozialstaat wird oft emotional geführt – dabei geraten die Fakten schnell aus dem Blick. Mit dem früheren Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Professor Dr. Georg Cremer, haben wir Mythen hinterfragt, Zahlen verständlich gemacht und über notwendige Veränderungen diskutiert.

Armut hat System

Armut kann jede und jeden treffen. Gemeinsam mit Sirkka Jendis, Geschäftsführerin der Tafel Deutschland e.V. und Autorin des Buches „Armut hat System“, haben wir darüber gesprochen, wie gerecht unsere Gesellschaft ist – und welche Veränderungen es jetzt braucht.

Armut in Brandenburg – Fakten, Einblicke und Perspektiven

Armut im Alter wird in Brandenburg politisch und gesellschaftlich weiter an Bedeutung gewinnen. Rund die Hälfte der künftig neu hinzukommenden Rentnerinnen und Rentner wird weniger als 1.000 Euro Rente im Monat erhalten. Gleichzeitig steigt der ohnehin hohe Anteil älterer Menschen ab 65 Jahren an der Bevölkerung. Bis zum Jahr 2030 werden mehr als 760.000 Menschen, fast ein Drittel der gesamten Bevölkerung in Brandenburg 65 Jahre und älter sein.

-

Was bleibt - Arm im Alter

Eine Ausstellung mit Fotografien von Astis Krause, Stephanie Neumann, Julia Otto

Wie möchtest du leben, wenn du alt bist? Das fotografische Langzeitprojekt widmet sich dem Leben im Alter mit geringen finanziellen Mitteln. Wir lernen Menschen und ihre unterschiedlichen Lebensrealitäten kennen und zeigen verschiedene Perspektiven.