Mit der Eröffnung der neu errichteten Internationalen Jugendbildungs- und Begegnungsstätte (IJBS) Sachsenhausen bietet sich seit Oktober letzten Jahres für Jugendgruppen die Möglichkeit, sich vor Ort sowohl mit Themen des Nationalsozialismus als auch des Gedenkens der Opfer des NS-Regimes in Gede
Im November 2006 besuchten Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Kunst 12 des Einstein-Gymnasiums aus Potsdam und Jugendliche der Schreibwerkstatt aus Frankfurt (Oder) die Gedenkstätte Sachsenhausen.
Wie malt man Entsetzen, Fassungslosigkeit, Qualen und Leid? Wie findet man eine Bildidee, die das Gesehene, Gedachte und Gefühlte auch angemessen ausdrückt? Dieser besonderen Herausforderung stellten sich die Jugendlichen.
Die Fotos entstanden an 5 Tagen zwischen Mitte August und Anfang November in Lobetal und den Außenstellen Blütenberg, Biesenthal, Rüdnitz und Blumberg.
Stefan Gloede, der bereits 2004 während der Tagung „Die Grenzen des Machbaren“ für uns in Lobetal fotografiert hat, ist in diesem Sommer wieder im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung nach Lobetal gefahren und hat die Bewohner besucht, um sie zu porträtieren.
Verwandlung, Maskerade, die wörtlich zu nehmende lineare Vernetzung von Mensch-Tier-Geschöpfen bis hin zu den doppelbödigen Tierdarstellungen mit durchaus (un)menschlichen Charakterzügen beanspruchen im Korpus der Zeichnungen von Walter Hanel einen exklusiven Platz.
Was er nicht will, der kritische Zeichner Walter Hanel, das ist die Welt – wie sie nun einmal ist – verbessern. Was er tun muss, das allerdings ist die Notwendigkeit, ihr einen Spiegel vorzuhalten, in dem sie sich erkennt.
Heimat ist gleichzeitig ein nach innen und nach außen Sehen
Für mich ist der Begriff Heimat nicht einfach zu fassen. Obwohl ich im Alltag nicht darüber nachdenke, gibt es doch ein Gefühl für Heimat in mir, das immer präsent ist.
In meiner Arbeit steckt immer auch ein Stück Heimat
Zuerst fand ich, dass Heimat ein ganz belangloses, uninteressantes Thema ist, weil Heimat sowieso da ist, immer um uns ist. Und deshalb dachte ich bei der Arbeit für diese Ausstellung zuerst: Heimat – alles klar, zack, es geht los.