Dieser Film ist eine Reise auf den Spuren der Shoah, die von Deutschland über Polen nach Israel führt. Der Filmemacher Offer Avnon, Sohn eines Holocaust-Überlebenden, reflektiert seine Erfahrungen in Köln und das schwierige Zusammenleben von jüdischen und arabischen Menschen in seiner Heimat Israel. Gespräche zwischen zufälligen Weggefährten und Nahestehenden balancieren zwischen Fragen, Beobachtungen und Stille, Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Verdrängung.
Der Film stellt die Frage nach dem Fortleben des Holocausts – durch die Perspektiven von Tätern, Opfern und Zeugen. Und danach, wovon wir am 08. Mai 1945 nicht befreit wurden.
Im Anschluss an den Film laden wir Sie ein, mit uns über die Erinnerung an den Holocaust, die aktuelle politische Lage und den wachsenden Antisemitismus zu diskutieren. Welche Aufgaben haben Politik und Zivilgesellschaft?
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