"Deutsches Reich" war die offizielle Bezeichnung des deutschen Staates von 1871 bis 1945. Durch seine Gründung am 18. Januar 1871 entstand aus den bis dahin bestehenden deutschen Einzelstaaten der erste deutsche Nationalstaat - mit einem Kaiser an der Spitze. In der deutschen Niederlage im Zweiten Weltkrieg ging auch das Deutsche Reich als Staat unter.
„Reichsbürger“ erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht als legitimen Staat an und behaupten, das Deutsche Reich bestehe fort. Die aus verschiedenen Gruppen bestehende Szene ist geprägt von verschwörungsideologischen Vorstellungen und stellt zentrale Grundlagen der demokratischen Ordnung infrage.
Die Reichsbürger-Szene ist nicht einheitlich. Insbesondere im ländlichen Raum gibt es sehr verschiedene Gründungen. In Brandenburg hat Dirk Wilking genauer hingeschaut und festgestellt, auf dem Land gelten andere Regeln als in der Stadt. Aufklärung ist schwierig.
„Reichsregierungen“ und „Reichsbürger“ behaupten, die Bundesrepublik habe nie existiert oder sei im Zuge der Wiedervereinigung verschwunden. Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit hat die Ideologie und die Akteure der verschiedenen Gruppen untersucht.
Nach den Schüssen eines „Reichbürgers“ auf Polizisten in Bayern haben Politiker gefordert, diese politische Sekte sollte nicht nur in einigen Bundesländern wie beispielsweise Brandenburg, sondern a
In Brandenburg – und nicht nur hier – erhalten Bürgermeister, Schulleiter, Mitarbeiter von Kommunalverwaltungen und Polizeidienststellen sowie Landtagsabgeordnete immer häufiger Schreiben von so ge