Zionismus

Mit Zionismus wird eine politisch-religiöse Bewegung bezeichnet, die das Ziel verfolgt, einen jüdischen Nationalstaat in Palästina zu errichten. Die Bewegung entstand im 19. Jahrhundert als Reaktion auf die Bedrohung durch den Antisemitismus aus Russland und Osteuropa.

Auf dem 1. Zionistischen Weltkongress 1897 gründete die Bewegung die „Zionistische Organisation“ und trat in der Folge zunehmend mit politischen Forderungen an die Öffentlichkeit. Zentral dabei die Forderung nach einer "öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina". Mit der Gründung des Staates Israel 1948 wurde das zentrale Ziel des Zionismus erreicht.

Gegenwärtig zerfällt die zionistische Bewegung in verschiedene politische Strömungen, darunter sozialistische, liberale, religiöse und rechtsgerichtete Ausrichtungen.

Theodor Herzl (1860-1904), jüdischer Schriftsteller und Publizist österreichisch-ungarischer Abstammung, gilt als Begründer des modernen politischen Zionismus. 1896 veröffentlichte er das Buch „Der Judenstaat. Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage“, in dem er die Grundzüge für einen eigenen, modernen jüdischen Staat niederlegte. Die von ihm geprägte Wendung „Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen“ wurde zum Motto der Zionistischen Bewegung.

Januar 2013

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