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Zwischen Anpassung und Aufbegehren

 

Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam 1999, 207 Seiten

 

Das Buch enthält verschiedene Biografien von Menschen, die sich gegen den SED-Staat stellten.

 

In einem totalitären Staat, der sich per Gesetz und Verordnungen anmaßt, alle Lebensbereiche des Einzelnen zu durchdringen und zu bestimmen, was gedacht, gefühlt, gesagt und getan werden darf, bedeutet jede Zuwiderhandlung Widerstand. Wer nach der Rede eines Parteiführers sich nicht mit den anderen erhebt und Beifall klatscht, ist ein Fall für den Sicherheitsdienst. Ebenso, wer in einer öffentlichen Versammlung Kritik übt, wer in privatem Kreis eine von der Staatsdoktrin abweichende Meinung vertritt und denunziert wird, wer keine Fahne zum Staatsfeiertag aus dem Fenster hängt, wer nicht Mitglied der Jungen Pioniere oder der Freien Deutschen Jugend wird. Widerstand leistete aber auch, wer sich diesem Staat entzog und nach dem Westen floh, so lange es noch möglich war und erst recht dann, als Mauer und Stacheldraht ihn daran hindern wollten.

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