Nein, Porträt gesessen haben sie ihm alle nicht. Weder Staatsmänner noch Parteivorsitzende, auch nicht Minister oder Abgeordnete, ebenso wenig wie Prominenz von Bühne und Film, aus Kunst und Kultur.
Es ist mehr als eine Floskel aus den üblichen Sonntagsreden: Die kommunale Selbstverwaltung ist eine Schule der Demokratie. Dabei findet diese Schule im Echtbetrieb statt.
Bildung fängt in den Kindertagesstätten und Schulen an. Sie begleitet die Brandenburgerinnen und Brandenburger ein Leben lang, in der Ausbildung, im Studium, und findet auch außerhalb von Schulen in Vereinen und Volkshochschulen statt. Bildung und Forschung ergänzen sich in der vielfältigen Brandenburger Wissenslandschaft.
Drei herausragende Beispiele in der Brandenburger Landesgeschichte stehen dafür, wie durch bürgerschaftliche Mitwirkung Politik mit Leben erfüllt wurde, aber auch dafür, wie sich Politik und Bürgerwillen ambivalent entwickelten, und sogar dafür, dass Bürger ein politisches Vorhaben zu Fall brachte.
Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister ist das Oberhaupt einer Gemeinde oder Stadt. Ein anspruchsvoller Beruf mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Gerade in kleineren Kommunen sollen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister auch direkt für Sorgen und Nöte der Menschen ansprechbar sein.
Eine Antwort auf die Frage, was zu tun ist, hängt immer auch von der Bewertung des Problems ab. Ist die Rede vom „Kampf gegen den Rechtsextremismus“ angemessen und entspricht sie dem, was an reeller Auseinandersetzung geschieht?
Es erhöht meine Handlungsfähigkeit, wenn ich mir über mein eigenes Ziel klar bin oder werde. Nur daran kann ich auch den Erfolg meiner Reaktion messen.
Wenn es mir um eine inhaltliche Auseinandersetzung mit rechtsextremen Parolen oder Argumentationsmustern geht, sollte ich mir immer wieder bewusst machen, dass es eher unrealistisch ist, einen rechtsextrem orientierten oder eingestellten Menschen nachhaltig zu „überzeugen“ oder „von der ´rechten´
Wie gesagt: „Rechte“ wollen sich nicht überzeugen lassen. Engagiert und oft ungewollt belehrend vorgetragene Gegenargumente führen oft zu einer Verhärtung von Positionen, die aufeinander prallen, ohne Nachdenken zu bewirken.
Kommunikation bedeutet in jedem Fall auch, dass wir eine Beziehung herstellen – ob wir wollen oder nicht. Und genau dieses Beziehungsverhältnis sollten wir nicht unterschätzen. Es ist bei jungen Menschen eines der wichtigsten Einflussmöglichkeiten.