Politische Karikatur und Frauen? Eine seltene Kombination. Bei Barbara Henniger trifft sie zu. Die Dresdnerin wird in diesem Jahr 70. Was ihr blitzgescheiter Verstand ausheckt, kommt in scheinbar einfachen Zeichnungen aufs Papier.
„Das wäre ja gelacht!“ – so ist die Ausstellung von Karikaturen von Barbara Henniger überschrieben. Die Frage erhebt sich: Was gibt’s denn da zu lachen? Die Antwort lacht einem auf Plakat und Einladung entgegen: Die Künstlerin lacht.
Die Partei Die Republikaner (REP) ist in Brandenburg seit 1990 aktiv. Die rechtskonservative Partei versteht sich selbst als „sozial, patriotisch und ökologisch“.
In Brandenburg ist die DKP seit 1990 aktiv. Mit ihrer geringen Mitgliederzahl ist sie jedoch kaum öffentlich wahrnehmbar. Der Landesverband tritt für einen revolutionären Umsturz ein. Die DKP wird vom Verfassungsschutz als dogmatisch linksextrem eingestuft.
"Brandenburger sind poltrig. Die Sachsen freundlicher, nur die sächsischen Bäckersfrauen nicht". Zwei Journalistinnen haben Menschen, die von Brandenburg nach Sachsen und umgekehrt gezogen sind, nach ihrem Bild vom Nachbarn gefragt. Persönlich, mit Sinn für Humor und Geschichte.
Belzig lag einmal in Sachsen, doch auf dem Wiener Kongress wurde es Preußen zugesprochen. Und auch dort, wo Frank Grünert wohnt, im Brandenburgischen Borne, befinden wir uns auf ehemals sächsischem Gebiet. Noch immer prägt das die Einwohner.
Toni Gärtner aus Bad Belzig ist zum Studieren nach Sachsen gegangen. Potsdam erschien ihm zu gerade und herausgeputzt, Berlin zu sehr Moloch. Dresden war die gute Mitte. Inzwischen hat er das Gefühl, dass ihm die ganze Stadt gehört.
Christoph Korneli glaubt, dass die Geschichte Spuren in der Mentalität der Menschen hinterlassen hat. Es sei schwierig, Unterschiede festzumachen, schließlich saßen sie oft in einem Boot. Brandenburger und Sachsen waren "DDR-Bürger" mit verordneter gemeinsamer Identität.