Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in Brandenburg 1924 bis 1933

Nach den Unruhen von 1923 entstand das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold als überparteiliche Organisation zum Schutz der ersten deutschen Demokratie. Seine Mitglieder wurden dabei häufig Opfer von Gewalt. Gemeinsam mit dem Historiker Hans-Rainer Sandvoß beleuchten wir seine Geschichte – mit besonderem Blick auf Brandenburg.

Weimarer Republik

Eine soziale und ökonomische Neugestaltung der Provinz und die ersten direkten Wahlen zum brandenburgischen Provinziallandtag prägten die Anfangsjahre der Weimarer Republik. Infolge der Weltwirtschaftskrise 1929, die auch in Brandenburg verheerende Folgen hatte, gewannen die Nationalsozialisten an Zuspruch. Nach ihrer Machtübernahme 1933 verloren die Länder ihre Selbstständigkeit, die Landesparlamente wurden abgeschafft.