Der russische Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 schien überraschend. War er aber nicht. Die Ausstellung bietet einen Einblick in das Leben in der Ukraine vor und nach dem 24. Februar 2022. Es kommen Menschen zu Wort, die aus der Ukraine fliehen mussten und die heute in Brandenburg leben.
Eine Familie nimmt Abschied, Lwiw, 10.03.2022.
Der russische Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 schien überraschend. War er aber nicht. Der Krieg begann schon 2014, als Russland die Krim annektierte. Verschiedene Fotografinnen und Fotografen der Foto-Agenturen Focus und MAPS haben die Entwicklungen in der Ukraine und die Herausforderungen für die Menschen dort in eindringlichen Bildern dokumentiert.
Mit der Verknüpfung von aktueller Berichterstattung und Archivmaterial bietet die Ausstellung einen Einblick in das Leben in der Ukraine vor und nach dem 24. Februar 2022.
Ergänzt werden die Fotografien durch Texte zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in der Ukraine. Darüber hinaus kommen Menschen zu Wort, die aus der Ukraine fliehen mussten und die heute in Brandenburg leben.
© Kirill Golovchenko / Agentur Focus
Vorbereitungen für eine Hochzeit am Schwarzen Meer, Odesa, 2008
Roma-Schwestern Ruslana und Milana beim Abendspaziergang, Dnipro, April 2014.
Ukrainischer Soldat, Irpin, 29.03.2022.
Auf der Flucht aus Irpin, Kyjiw, 05.03.2022.
Blick in die Ausstellung
Blick in die Ausstellung
© fbn
© Kirill Golovchenko / Agentur Focus
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© Justyna Mielnikiewicz / MAPS
© Daniel Berehulak NY Times / MAPS
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© Sebastian Backhaus / Agentur Focus
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Einblicke in die Ausstellung. Zum Vergrößern anklicken.
Zur Ausstellung
Die Bilder in der Ausstellung entstanden seit dem Jahr 2006. Nach dem 24. Februar 2022 kehrten einige der Fotografinnen und Fotografen zurück in die Ukraine. Andere kamen neu hinzu, um die Ereignisse und Entwicklungen zu dokumentieren. Die Verknüpfung aktueller Fotos mit Archivmaterial ermöglicht einen Einblick in das Leben in der Ukraine vor und während des Krieges.
Die Bilder sind mit verschiedene Formaten aufgenommen worden. Die meisten entstanden nicht mit der Absicht, in einer Ausstellung gezeigt zu werden. Entsprechend unterschiedlich und ungewöhnlich sind daher auch die Perspektiven, die die Fotografien eröffnen. Die Bilder wurden zum ersten Mal 2022 in Hamburg als Open-Air-Ausstellung gezeigt.
Podcast: Welche Macht haben Bilder?
David Rojkowski, ein Kurator der Ausstellung, im Gespräch darüber, was Fotografie bei der Vermittlung von Zeitgeschichte und aktuellen Ereignissen leisten kann.
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Sebastian Backhaus, ein Fotograf unserer Ausstellung, im Interview mit Deutschlandfunk Kultur
Für die Präsentation in der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung wurden die ursprünglichen Motive um aktuelle Bilder ergänzt. Im ersten Teil sind Bilder aus der Ukraine bis zur russischen Besetzung der Krym und dem Krieg im Donbas 2014 zu sehen. Sie zeigen Orte und Szenen zur Geschichte, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft sowie zur Protest- und Demokratiebewegung. Im zweiten Ausstellungsraum dokumentieren die Fotos den russischen Großangriff auf die Ukraine ab Februar 2022.
Zerstörung, Gewalt, Flucht und Trauer, aber auch Widerstand und Entschlossenheit sind die zentralen Motive. Zu lesen sind hier auch Interviews mit Frauen und Männern, die aus der Ukraine fliehen mussten und die heute in Brandenburg leben. Ihre Erinnerungen beschreiben beispielhaft, was Millionen Menschen in der Ukraine erfahren.
Die Ausstellung informiert in Bild und Wort über die Ukraine und ihre Menschen. Sie ermutigt zugleich, den vor dem Krieg geflüchteten Menschen das Ankommen in Deutschland und Brandenburg zu erleichtern.
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Interviews mit Frauen und Männern, die aus der Ukraine fliehen mussten und die heute in Brandenburg leben. Ihre Erinnerungen beschreiben beispielhaft, was Millionen Menschen in der Ukraine erfahren.
© Daniel Berehulak NY Times / MAPS
Der Krieg ist ein Konflikt zwischen russischem Herrschaftsanspruch einerseits und ukrainischer Selbstständigkeit andererseits. Schon jetzt hat der Krieg zehntausende Menschenleben gekostet. Er hat die größte Fluchtbewegung innerhalb Europas seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst.
Ausstellungseröffnung am 26. April 2023
Blick in den gut besuchten Veranstaltungsraum.
Gemeinsam mit Anhelina Chernyshova und Viktor Portwineow trug Olga Nesterenko (im Bild) ukrainische Lieder und Volksmusik vor.
Die Leiterin der Landeszentrale Martina Weyrauch eröffnete die Veranstaltung.
Martina Weyrauch, Leiterin der Landeszentrale, zur Ausstellungseröffnung am 26. April 2023.
Olga Nesterenko, Viktor Portwineow und Anhelina Chernyshova (v.l.n.r.) begleiteten die Ausstellungseröffnung mit ukrainischen Liedern.
Anhelina Chernyshova während der Ausstellungseröffnung am Piano.
Musikalische Begleitung zur Eröffnung: Viktor Portwineow an der Gitarre.
Sebastian Stude bei seiner Eröffnungsrede.
Sebastian Stude bei seiner Eröffnungsrede.
Die Fotografen Armin Smailovic und Sebastian Backhaus sendeten eine Grußbotschaft aus der Ukraine.
Maryna Skutnitska schildert in der Ausstellung ihre Flucht aus der Ukraine und wie sie nach Brandenburg kam.
Ludmilla Fomina und Natascha Zatula (v.r.n.l.) nahmen für die Ausstellung an Interviews teil, in denen sie über ihre Flucht aus der Ukraine und ihr Ankommen in Brandenburg berichten.
Barbara Tauber führte für die Ausstellung mit fünf Frauen und Männern Gespräche über ihre Flucht aus der Ukraine und ihr Leben in Brandenburg.
David Rojkowski, einer der künstlerischen Kuratoren, während der Ausstellungseröffnung.
Anhelina Chernyshova am Piano und Viktor Portwineow an der Gitarre.
Meisam Dehghani, 2. v. l., schildert in der Ausstellung seine Flucht vor dem Krieg in der Ukraine.
Ludmilla Fomina, Meisam Dehghani und Natascha Zatula (v.l.n.r.) berichten in der Ausstellung über ihre Flucht aus der Ukraine und ihr Leben in Brandenburg.
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Ausstellungseröffnung am 26. April 2023. Zum Vergrößern anklicken.
Linktipps
- Zur Ausstellungseröffnung am 26. April
- Ukraine
bpb fluter Nr. 86
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Kommentare
Kommentieren"Das da, das ist ja mein Haus in Kyjiw!"
Berührende Begegnungen mit Fotos aus ukrainischen Friedens- und Kriegszeiten in der Landeszentrale für politische Bildung in Potsdam
Blogbeitrag über einen Ausstellungsbesuch von Hilda Steinkamp auf www.schwielowschwatz.de
Zwei Seiten des Krieges – Fotos aus der Ukraine
Sebastian Backhaus – ein Fotograf unserer Ausstellung – im Interview mit dem Deutschlandfunk Kultur:
Zwei Seiten des Krieges - Fotos aus der Ukraine
Öffnungszeiten
Wie schade, dass diese wichtige Ausstellung nur so begrenzte Öffnungszeiten bietet, die schon für Potsdamer Bürger:innen eine Herausforderung darstellt + von Menschen von anderswo einen Urlaubstag erfordert. Oder habe ich - außer dem Angebot, werktags nach Absprache später Zugang zu erhalten - etwas übersehen?
Öffnungszeiten der Ausstellung
Als Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung verstehen wir uns als ein offenes Haus. Die auf unserer Webseite veröffentlichten Öffnungszeiten sind Kernzeiten. Zu den Veranstaltungen in der Landeszentrale ist die Ausstellung bis in den frühen Abend zu besichtigen. Nach Absprache per Telefon oder E-Mail ermöglichen wir den Besuch über diese Zeiten hinaus im Rahmen unserer Möglichkeiten sehr gerne. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Подскажите пожалуйста адрес…
Подскажите пожалуйста адрес где будет проходить выставка
(Anm. d. Redaktion. Übersetzung: Bitte geben Sie mir die Adresse an, unter der die Ausstellung stattfinden wird.)
Ausstellung in der Landeszentrale
Die Ausstellung kann in der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung besucht werden. Die Landeszentrale liegt zentral am Hauptbahnhof Potsdam und ist in wenigen Gehminuten zu erreichen.
Heinrich-Mann-Allee 107, Haus 17
14473 Potsdam
Eingang: Friedhofsgasse
Weitere Infos und eine Wegbeschreibung finden Sie hier.
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