Ohne freie Wahlen ist für die meisten von uns Demokratie nicht denkbar. Sie sind die wichtigste Form demokratischer Kontrolle. Aber führen Wahlen auch zur Demokratie?
Bei der ersten freien und zugleich letzten Wahl zur Volkskammer in der DDR am 18. März 1990 betrug die Wahlbeteiligung 93,4 Prozent. Niemals war bei freien Wahlen zu einem deutschen Parlament die Wahlbeteiligung höher. Wie nutzten die Brandenburger seitdem ihr Wahlrecht?
Auf ihrer Landesliste stellen Parteien oder politische Vereinigungen ihre Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl auf. Je mehr Zweitstimmen die jeweilige Landesliste erhält, um so mehr Sitze erhält die betreffende Partei oder Vereinigung im Landtag.
In ihren Wahlprogrammen schreiben die Parteien oder andere politische Vereinigungen, wofür sie sich einsetzen möchten, sollten sie in den Landtag gewählt werden. Wir haben kurz und knapp das Wichtigste zusammengefasst.
Bei der Europawahl am 26. Mai 2019 erhielten CDU/CSU und Grüne bundesweit die meisten Stimmen. Die Brandenburger haben anders gewählt, hier wurde die AfD zur stärksten Kraft.
1157 gilt als das Geburtsjahr der Mark Brandenburg. Der erste Markgraf, Albrecht der Bär, hatte in einem Erbstreit gesiegt. Es begann die rund 200-jährige Herrschaft der Askanier in dem Gebiet, das später zum Kernland Preußens wurde.
In der Geschichte Brandenburgs spielt bis heute die Herrschaft der Hohenzollern eine herausragende Rolle. Unter ihnen entstand das Königreich Preußen, dessen Kernland Brandenburg war. Sie blieben von 1415 bis 1918 an der Macht.
Nach der Reichsgründung 1871 war die brandenburgische Gesellschaft gespalten und die Industriealisierung brachte erhebliche Veränderungen mit sich. Zwischen 1914 und 1918 erschütterte der Erste Weltkrieg das Land. Als dann am 09. November 1918 der Kaiser abdankte und die Republik ausgerufen wurde, war das das Ende der Monarchie in Deutschland.
Islamistische Gruppierungen haben in Brandenburg bislang noch keine feste Struktur aufbauen können, versuchen aber, ihren Einfluss auf muslimische Gemeinden auszuweiten.
In Brandenburg leben rund 30.000 bis 35.000 Musliminnen und Muslime. Die islamistische Szene macht einen Bruchteil unter ihnen aus, sie versucht aber größer zu werden. Im Fokus islamistischer Anwerbeversuche stehen hilfsbedürftige Geflüchtete.
Hass, Ausgrenzung, anti-demokratische Propaganda - ein Hauptort zur Verbreitung islamistischer Themen und Inhalte sind soziale Medien. Es gibt einige Merkmale, woran man sie erkennen kann.
"Salafistenbart" und Vollverschleierung: Eine eindeutige Zuordnung einer Person zum Islamismus aufgrund äußerer Merkmale ist für Außenstehende kaum möglich und kann falsche Zuschreibungen erzeugen.
Wer sollte Schöffe oder Schöffin werden - und wer besser nicht? Das Schöffenamt ist kein Zuckerschlecken. Warum es dennoch die Mühe lohnt, erklärt Hasso Lieber, langjähriger Richter im Ehrenamt.
Unsere Gemeinden sind die kleinsten demokratischen Einheiten des Staatswesens und der wichtigste Ort für bürgerschaftliche Mitwirkung. Die Gemeinden dürfen sich selbst verwalten: Sie regeln Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft in eigener Verantwortung.