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    Feindbild

    Eine Installation von WAGENER & WAGENER

    Die lebensgroßen Figuren aus Stahldraht mit den Zeichen aus Blei stehen dicht an dicht und lassen dem Publikum nicht viel Platz.
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    Prügelkinder

    Jugendliche im Strafvollzug

    Porträtiert von Holde-Barbara Ulrich (Text) und Andreas Kämper (Fotografie) Eine Mischung von Nichtwissen und Vorurteilen prägt bis heute die Vorstellungswelt der meisten von uns über das "Leben im Knast". Was steht hinter der Meldung in der Zeitung, die Unbehagen auslöst und oft den Ruf nach härterer Bestrafung?
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    WAHLweise

    Karikaturen von Dieter Zehentmayr

    Der aus Salzburg stammende Karikaturist kommentiert seit 1997 mit feinem Zeichenstift täglich in der Berliner Zeitung das politische Zeitgeschehen. In der Landeszentrale konnte man seine gezeichneten Kommentare zum Thema Wahlen betrachten. Die Ausstellung wurde durch aktuelle Arbeiten ergänzt, die nach der Bundestagswahl entstanden sind.
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    GRÜNE SONNE

    Wünsche und Visionen von Kindern gemalt

    Wie stellen wir uns die Welt von morgen vor? Wie wollen wir leben, wie sieht die Zukunft aus? "Kreativitätsfördernde Faktoren sind: Spontaneität, Humor, Originalität, Ausdauer und Wagnis. Kreativität wird gehemmt durch Selbstzweifel, Autoritätsgläubigkeit, schlechte Laune und den Drang nach Perfektionismus." Verlieren wir Erwachsenen im Alltag die Kunst des Träumens? Muss auch die Fähigkeit, Visionen zu entwickeln, erst wieder mühsam erlernt werden?
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    ICH SEHE NICHT WEG!

    Karikaturen, Collagen, Malerei und Fotografie für Zivilcourage und gegen Gewalt

    Im Jahr 2000 startete die Landeszentrale für politische Bildung die Initiative für Zivilcourage und gegen Gewalt. Sie bat bildende Künstler aus Brandenburg und Berlin um die Umsetzung des Satzes ICH SEHE NICHT WEG! Es entstand eine Postkarten-Serie mit Karikaturen, Collagen, Fotografien und Grafiken, die man gegen eine Spende erwerben kann.
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    Vom Kampfplatz für den Frieden bis zur friedlichen Revolution

    Eine fotografische Spurensicherung von JÜRGEN NAGEL

    Über zwei Jahrzehnte hat Jürgen Nagel im "Selbstauftrag" überall in der DDR Losungen und Parolen fotografiert. Er selbst nannte seine Arbeit "Spurensicherung". Auch elf Jahre nach dem Ende der DDR ist diese Sammlung ein sehr spezieller Geschichtsfundus, der beim heutigen Betrachter Belustigung und Heiterkeit aber auch kopfschüttelndes Erstaunen und Betroffenheit auslösen kann. Der Bogen dieser Losungen spannt sich von "Wir lernen für den Frieden über "Frieden schützen - Sozialismus stärken" bis "Frieden ist Recht und billig".
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    "GELD oder gar nichts"

    Karikaturen von Reiner Schwalme

    Geld und Gut, alte D-Mark und neuer Euro, viel Besitz oder gar nichts mehr sind die Stichworte, die Reiner Schwalme humorvoll oder mit ironischer Zuspitzung zu Papier bringt. Seine Karikaturen erzählen kleine, alltägliche Geschichten, die oft auf den zweiten Blick ihre politische Brisanz offenbaren.Neben dem karikierenden Witz haben sie immer auch eine Aussage, die über die Tagesaktualität weit hinausgeht und deutliche Sympathien gegenüber den Habenichtsen zeigt.
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    "Das, was man Leben nannte...."

    Alltag im Frauen-KZ-Ravensbrück 1933 - 1945

    Angeregt durch die Sammlung von Gedichten, Zeichnungen und Berichten von Häftlingsfrauen aus dem KZ Ravensbrück entstand die Dokumentation über den Alltag in dem einzigen Frauen-Konzentrationslager in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus. Auf 16 Tafeln wird unter dem Titel "Das, was man Leben nannte" aus dem Blickwinkel der Häftlingsfrauen über Arbeit, Leben und Sterben unter unmenschlichsten Bedingungen berichtet. Bewusst wurde bei der Ausstellung auf kommentierende und begleitende Worte verzichtet und ganz auf die Kraft der Dokumente gesetzt.
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    POLITIKER und andere MENSCHEN

    Collagen von Andreas Prüstel

    Ganz wie im realen Leben geben sich "POLITIKER und andere MENSCHEN" n der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung ein fröhliches Stelldichein. Diesmal aber in doppelter Hinsicht: Neben den Besuchern tummeln sich auch Neuschöpfungen - durch die Schnitt- und Klebekunst des Andreas Prüstel zum Kunst-Leben erweckt. Da begegnet man guten alten Bekannten wie Helmut Kohl, Klaus Kinkel oder Regine Hildebrandt, erinnert sich an Lothar de Maizière und Peter-Michael Diestel oder macht mit Stalin, Ulbricht und Honecker einen Ausflug in die Geschichte.
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    Wendepunkte

    Zehn Jahre liegt es zurück, dass in der DDR aus Bürgerprotesten machtvolle Demonstrationen wurden, dass Züge der Deutschen Reichsbahn Menschen an Urlaubsorte nach Ungarn brachten, aber nicht mehr zurück ...Zehn Jahre ist es her, dass die alte Garde des Politbüros mit sozialistischer Klatschfröhlichkeit abgeschottet das 40jährige Bestehen der DDR feierte, während Michail Gorbatschow einer begeisterten Menschenmenge den geschichtsträchtigen Satz zurief „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“