Auch 500 Jahre nach der Reformation ist Geschlechtergerechtigkeit in den Kirchen immer noch nicht erreicht. Es ist nach wie vor viel zu tun, erklärt Pfarrerin Magdalena Möbius.
Die Kulturingenieure verarbeiten komplexe Sachverhalte, Prozesse oder Zeitläufe zu bekömmlicher Kost. Den technischen Vorgang nennen sie Komplexitätsreduktion. Wir haben sie gefragt, wie sie bei Luther herangegangen sind.
Rund 28.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger sind zur Bundestagswahl als Wahlhelfer im Einsatz. Ute Hinze ist eine von ihnen. Seit über 20 Jahren ist sie schon dabei. Uns hat sie erzählt, was sie als Wahlhelferin macht und wie ein Wahltag abläuft.
Die Bundestagswahlen stehen kurz bevor und manch einer wüsste jetzt schon gern, wie sie ausgeht. Das Interesse an Wahlumfragen ist groß. Aber Vorsicht: Diese zeigen uns Stimmungsbilder, sind aber keine Voraussage des Wahlergebnisses, erklärt Politikwissenschaftler Thorsten Faas.
Die Debatte um Integration hat sich in den letzten 25 Jahren von den Ethnien auf Religionen verschoben. Das ist nicht unproblematisch, da dadurch zum Teil Muslime erst geschaffen werden, meint Rechtsexperte Thomas Heinrichs. Der Humanismus könnte eine Alternative bieten.
Ungarn unter Viktor Orbán fordert die Europäische Union heraus. Der ungarische Wissenschaftler Dániel Hegedüs beobachtet den Abbau der Demokratie in seinem Land sehr genau und warnt vor einer Befriedungspolitik gegenüber Ungarn. Insbesondere Deutschland steht in der Kritik.
Am 14. Juni 1992 gaben sich die Brandenburger per Volksentscheid ihre eigene Verfassung. Da stellt sich zunächst die Frage: Was ist eine Verfassung und wozu ist sie nütze? Darauf antwortet die Verfassung gern selbst.
Brandenburg hat seit 2015 25.000 geflüchtete Menschen aufgenommen. Ein großer Teil von ihnen kommt aus islamisch geprägten Ländern. Was wissen wir über unsere neuen Mitbürger? Die Landeszentrale hat bei der Landesintegrationsbeauftragten Doris Lemmermeier nachgefragt.
Rolf Schieder kritisiert die Selbstverständlichkeit, mit der staatliche Steuermittel für das Reformationsjahr ausgegeben werden. Der Berliner Religionsprofessor findet, alle Steuerzahler, auch die Nicht-Gläubigen, haben das Recht auf eine Erklärung.