Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein

Über Armut wird oft in Zahlen und Statistiken gesprochen. Was sie im Alltag bedeutet, gerät dabei leicht aus dem Blick. Miriam Davoudvandi erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Familie und einem Alltag, der häufig von dem Satz geprägt war: „Das können wir uns nicht leisten.“

Alles schrecklich ungerecht?

Die Debatte um den Sozialstaat wird oft emotional geführt – dabei geraten die Fakten schnell aus dem Blick. Mit dem früheren Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Professor Dr. Georg Cremer, haben wir Mythen hinterfragt, Zahlen verständlich gemacht und über notwendige Veränderungen diskutiert.

Wenn Demokratien ins Wanken geraten

Weltweit stehen Demokratien unter Druck. Einige Staaten werden bereits autoritär geführt, andere bewegen sich schleichend in diese Richtung. In der Landeszentrale haben wir mit Dr. Danny Schindler und Oliver Kannenberg darüber gesprochen, was eine „defekte Demokratie" überhaupt ist, wie Länder diesen Weg einschlagen und wo Gegenbewegungen möglich sind.

Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in Brandenburg 1924 bis 1933

Nach den Unruhen von 1923 entstand das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold als überparteiliche Organisation zum Schutz der ersten deutschen Demokratie. Seine Mitglieder wurden dabei häufig Opfer von Gewalt. Gemeinsam mit dem Historiker Hans-Rainer Sandvoß haben wir seine Geschichte beleuchtet – mit besonderem Blick auf Brandenburg.

Macht im Umbruch

Die globale Weltordnung verändert sich. Staaten wie China, Russland und die USA stellen Deutschland und Europa vor neue Herausforderungen. Gemeinsam mit Professor Herfried Münkler haben wir über die aktuellen Umbrüche und politischen Herausforderungen und was sie für das Selbstverständnis Deutschlands bedeuten, gesprochen.

Armut hat System

Armut kann jede und jeden treffen. Gemeinsam mit Sirkka Jendis, Geschäftsführerin der Tafel Deutschland e.V. und Autorin des Buches „Armut hat System“, haben wir darüber gesprochen, wie gerecht unsere Gesellschaft ist – und welche Veränderungen es jetzt braucht.

Das Kriegsende in unseren Familien

In vielen Familien ist das Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute verbunden mit Fragen nach Schuld, brüchigen Erinnerungen und weitergegebenen Erzählungen. Wir sprachen mit dem Potsdamer Historiker Thomas Wernicke darüber.

Liebe kennt keine Grenzen

Rose lebt in der DDR, Robert im Westen und ihre Liebe endet für Rose im Gefängnis. Lilya Matveeva, russische Oppositionelle und Zeichnerin, hat mit Jochen Voit, dem Leiter der Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt eine Graphic Novel geschrieben. Wir sprachen mit ihnen über den Alltag in Diktaturen und dem menschlichen Drang nach Freiheit.