• Streitbare Demokratie

    Der Grundsatz der "streitbaren Demokratie" dient dem Schutz des demokratischen Systems in Deutschland. Es bedeutet, dass sich der Staat, aber auch seine Bürgerinnen und Bürger, zur Wehr gegen Feinde des demokratischen Systems setzen.

  • Sitzblockade

    Die Sitzblockade ist eine Form des friedlichen politischen Protests. Grundsätzlich wird sie durch das Recht auf Versammlungsfreiheit (Art. 8 des Grundgesetzes) geschützt.

  • Überwachungsstaat

    Mit dem Begriff wird ein Staat beschrieben, der umfangreiche Überwachungsmaßnahmen, die tiefe Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte von Bürgern darstellen können, selbst durchführt oder beauftragt.

  • Konsumentendemokratie

    Das Konzept der Konsumentendemokratie hat der österreichisch-amerikanische Kommunikationsexperten Edward Bernays (1891–1995) in den 1930er Jahren entwickelt. Bernays’ Vision machte den Konsumenten zur zentralen Figur.

  • Datenschutz
    © Darwin Laganzon auf Pixabay CC0 1.0

    Datenschutz

    Unter Datenschutz versteht man allgemein den Schutz von Angaben natürlicher Personen vor Missbrauch. Grundlage des Datenschutzes sind Artikel 1, die Unantastbarkeit der Menschenwürde, und Artikel 2 des  Grundgesetzes, der das Recht auf eine freie Entfaltung der Persönlichkeit regelt.

  • NSA

    Die NSA (National Security Agency) ist ein Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten von Amerika mit Hauptsitz in Fort Meade im US-Bundesstaat Maryland.
  • Soziale Ungleichheit

    Soziale Ungleichheit beschreibt, ob bestimmte Gruppen von Menschen in einer Gesellschaft besser oder schlechter gestellt sind als andere. Sie entsteht, wenn Mittel (Ressourcen) in einer Gesellschaft so verteilt sind, dass bestimmte Bevölkerungsteile regelmäßig bessere oder schlechtere Lebens- und Verwirklichungschancen haben als andere Gruppierungen.
  • Reformation

    Als Reformation wird eine religiöse Bewegung aus dem 16. Jahrhundert bezeichnet.
  • Deutsches Reich

    "Deutsches Reich" war die offizielle Bezeichnung des deutschen Staates von 1871 bis 1945. Durch seine Gründung am 18. Januar 1871 entstand aus den bis dahin bestehenden deutschen Einzelstaaten der erste deutsche Nationalstaat - mit einem Kaiser an der Spitze. In der deutschen Niederlage im Zweiten Weltkrieg ging auch das Deutsche Reich als Staat unter.
  • Illustration zum Wahlergebnis. Eine Wahlhelferin zählt die Stimmen aus.
    © BLPB/Großstadtzoo

    Wahlhelfer und Wahlhelferinnen

    Wahlhelfer und Wahlhelferinnen spielen in Deutschland eine sehr wichtige Rolle. Ohne sie wäre eine Wahl praktisch nicht möglich. Sie bilden die Grundlage für die Selbstorganisation der Wahl durch das Volk und sind damit die wichtigsten Träger des Wahlverfahrens.

  • Wahlumfragen

    Wahlumfragen sind Befragungen einer Auswahl von wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger, die nach bestimmten Kriterien und Fragestellungen durchgeführt werden.

  • NSDAP

    Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) ging aus der „Deutschen Arbeiterpartei“ (DAP) hervor und wurde schließlich zur NSDAP umbenannt.
  • Überhangmandate

    Überhangmandate entstehen, wenn eine Partei mehr Direktmandate (Erststimme des Wählers) gewinnt, als ihr prozentual nach ihren Zweitstimmen zustehen würden.
  • Stasi

    Der Begriff Stasi ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das Ministerium für Staatssicherheit, den geheimen Nachrichtendienst der DDR.
  • Anfechtung der Wahl

    Jeder Wahlberechtigte hat die Möglichkeit, Einspruch gegen die Bundestagswahl einzulegen. Die Prüfung der Wahl ist dann Sache des Bundestages. Er wird nur auf Einspruch hin tätig.